Stolpersteine: An diesen 7 Fehlern scheitern viele im Job

Auf dem Weg zum Erfolg gibt es viele Stolpersteine. Das fängt schon damit an, dass die Ausgangssituation nicht für alle dieselbe ist. Egal ob Bewerber, Mitarbeiter oder Führungskraft: Es werden zahlreiche Fehler gemacht, die eine Karriere ins Stocken bringen können. Damit Sie nicht mit Anlauf gegen die Stolpersteine rennen und anschließend nur noch in Richtung Erfolg kriechen können, haben wir die häufigsten Stolpersteine für Sie zusammengetragen…

Stolpersteine: An diesen 7 Fehlern scheitern viele im Job

Stolpersteine, die keine sein sollten

Manche Dinge erweisen sich als Stolpersteine, für die Sie selbst nichts können. Benachteiligung und Diskriminierungserfahrungen kennen viele Menschen. Das AGG, umgangssprachlich Antidiskriminierungsgesetz genannt, versucht bereits, so etwas im Berufsleben zu unterbinden.

Beispielsweise ist seit langem bekannt, dass Vornamen sich auf die Notengebung von Lehrern auswirken können. Solche, die einen Migrationshintergrund oder eine prekäre soziale Herkunft vermuten lassen, führen wahrscheinlicher zu schlechten Noten. Voilà, erster Stolperstein, der einen Rattenschwanz an weiteren Folgen mit sich bringt:

Schlechtere Noten gleich schlechtere Zeugnisse gleich schlechter Schulabschluss, womöglich sogar Schulabbruch. Was nach einem Schreckensszenario klingt, ist leider tausendfache Realität. Kinder mit Migrationshintergrund oder aus Arbeiterhaushalten haben es später nachweislich schwerer, sind häufiger Studienabbrecher.

Selbst das eigene Geschlecht kann ein Stolperstein sein, etwa für junge Frauen, die Schwierigkeiten haben, eine Festanstellung zu finden. Einige Arbeitgeber minimieren so das Risiko, eine junge Mitarbeiterin in absehbarer Zeit als Arbeitskraft zu verlieren, weil diese schwanger wird.

Das alles individuelle Voraussetzungen, die sich nachteilig auswirken können. Nicht selten führen sie dazu, dass die Betroffenen sich häufig noch härter im Berufsleben durchbeißen, eine gehörige Portion Volition mitbringen.

Persönliche Unzulänglichkeiten als Stolpersteine

Unternehmen suchen natürlich jemanden, der die notwendigen Aufgaben erledigen kann. Aber Fachkompetenz ist nicht alles. Gesucht wird ein Mitarbeiter, der ins Team und zum Unternehmen passt. Für Personaler ist das oft ein Balanceakt, denn einerseits sind zu homogene Teams eine Gefahr für produktive Kreativität. Auf der anderen Seite möchte man sich keinen Störenfried ins Haus holen.

Für Bewerber heißt es, dass sie sich vorab nicht nur mit dem Unternehmen, sondern mit der eigenen Persönlichkeit auseinandersetzen müssen. Selbstreflexion und eine ehrliche Stärken-Schwächen-Analyse unterstützen dies. Und dabei geht es längst nicht nur um fachliche Qualifikationen, sondern ebenso um soziale Kompetenzen.

Hier liegt genau das Problem: Gegenüber den eigenen Schwächen ist man meistens blind, man ist auf Feedback anderer angewiesen. Bleibt das aus, wird die Schuld für das eigene Scheitern (oder zumindest Straucheln) gerne bei anderen gesucht.

So ein Verhalten ist allerdings unreif und auf Dauer wenig hilfreich. Wer beruflich nicht weiterkommt, bei anderen stets aneckt, muss irgendwann Verantwortung für sein Verhalten übernehmen. Das ist nicht immer leicht oder angenehm, aber ein sicherer Weg für Veränderung.

Geht es um das eigene Verhalten, stellt sich häufig die Frage: Ist es noch ein harmloser Fauxpas oder bereits ein großes Missgeschick? Das hängt nicht nur von der persönlichen Bewertung, sondern auch von einigen Umständen ab. Denn selbst kleine Fauxpas können sich in der Summe negativ auswirken.

Bei diesen 7 Stolpersteinen scheitern viele

Die gute Nachricht: Wer von diesen Stolpersteinen bereits gehört hat, hat größere Chancen, sie im Alltag zu entdecken – vielleicht sogar bei einem Kollegen, das sensibilisiert Sie zumindest für solche Fehler. Auch hilft diese Aufzählung dabei, erste Warnsignale nicht so leicht zu übersehen und so im Idealfall noch rechtzeitig gegensteuern zu können.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welche Stolpersteine immer wieder zu Problemen führen und beruflichen Erfolg erschweren…

[Bildnachweis: Doppelganger4 by Shutterstock.com]
28. August 2019 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei der Karrierebibel widmet sie sich Themen rund ums Büro, den Joballtag und das Studium.



Mehr von der Redaktion und aus dem Netz


Weiter zur Startseite

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Details

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close