10 Einstellungen, die glückliche Menschen gemeinsam haben
Glück ist für jeden Menschen einzigartig, doch eins verbindet alle Menschen: Jeder strebt auf seine Art und Weise nach Glück. Aufgrund dieser Individualität erweist es sich oft als schwierig, Ratschläge zu geben, die anderen Menschen zu ihrem Glück verhelfen sollen. Doch es gibt auch einige Gemeinsamkeiten: Zehn Einstellungen glücklicher Menschen...

Glück: Ein individuelles Maß der Zufriedenheit

Allgemein wird mit Glück beschrieben, wie zufrieden ein einzelner mit seinem Leben ist. Bereits diese Definition zeigt: Das Gefühl von Glück ist sehr individuell. Familie, beruflicher Erfolg oder die Möglichkeit, die Welt zu bereisen - für jeden Menschen bedeutet Glück etwas anderes.

Das bedeutet natürlich gleichzeitig auch, dass jeder Mensch einen anderen Weg einschlagen muss, um glücklich zu werden. Aber trotzdem gibt es Einstellungen, die glückliche Menschen gemeinsam haben.

10 Einstellungen glücklicher Menschen

Ollyy/shutterstock.comLeider beinhalten die folgenden zehn Einstellungen keine Garantie, dass Sie von einem Moment auf den nächsten glücklicher werden. Dabei kommt es selbstverständlich immer auch auf Ihre persönliche Situation an. Deshalb werden wahrscheinlich auch nicht alle Einstellungen gleichermaßen relevant für Sie sein, weshalb jeder individuell entscheiden muss, welche dieser
zehn Einstellungen, die glückliche Menschen gemeinsam haben, für ihn wichtig sind.

  1. Alles ist möglich.

    Wer die Einstellung "Das schaffe ich doch nie" vertritt, setzt sich selbst Grenzen und steht damit auch seinem eigenen Glück im Weg. Sind Sie sich hingegen sicher, dass es in Ihrer Macht steht, alles zu erreichen, was Sie sich vornehmen, fühlen Sie sich gleich ein wenig besser. Wer sich mit seiner Situation abgefunden hat, verspürt keinen Antrieb mehr und wird zwangsläufig auf Dauer unglücklich. Haben Sie jedoch Ziele und wissen, dass Sie diese erreichen können, steigert das Ihr Selbstwertgefühl und Sie fühlen sich glücklicher.

  2. Optimismus bringt weiter.

    Wer erwartet, dass ihm etwas positives widerfährt, steigert damit seine Chancen, dass ein solches Ereignis tatsächlich eintritt. Dieser Effekt der selbsterfüllenden Prophezeiung kann große Auswirkungen auf das eigene Glücksempfinden haben. Soll heißen: Wenn Sie optimistisch in die Zukunft blicken und davon ausgehen, dass diese Ihnen Glück und Zufriedenheit bringt, tragen Sie bereits dazu bei, dass diese Wünsche wahr werden. Wer hingegen alles negativ sieht und sich auf Probleme fokussiert, hat es schwer, aus diesem Kreislauf auszubrechen.

  3. Zeit ist wertvoll.

    Die meisten Menschen gehen mit vielen Dingen sehr sorgsam um: Geld oder persönliche Beziehungen werden oft mit größter Vorsicht behandelt. Dabei wird jedoch übersehen, dass die Zeit eine äußerst wertvolle Ressource ist, mit der zu oft verschwenderisch umgegangen wird. Dabei kann es ein tiefes Gefühl von Glück erzeugen, seine Zeit mit den richtigen Dingen oder den richtigen Personen verbracht zu haben. Anstatt die Zeit also mit unwichtigen Dingen zu vergeuden, sollten Sie sich genau überlegen, wie Sie diese zu Ihrer Zufriedenheit nutzen.

  4. Veränderungen sind gut.

    Jeder versteckt sich gerne in seiner Komfortzone. Das vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Glückliche Menschen verstehen jedoch, dass Veränderungen ein wichtiger Teil des Lebens sind und unweigerlich auf jeden einzelnen zukommen. Doch anstatt diese mit Angst zu erwarten, sollten Sie die positiven Seiten sehen. Es erwartet Sie ein neuer, aufregender oder vielleicht inspirierender Abschnitt Ihres Lebens. Wer es schafft, die Angst vor Veränderung zu überwinden, geht glücklicher in die Zukunft.

  5. Geld ist nicht alles.

    Oft wird der Begriff Glück fälschlicherweise mit materiellen Dingen aufgewogen. Wie hoch ist das Gehalt? Wie groß und schnell das Auto? Wie viele Badezimmer hat das neue Haus? Doch Geld allein macht nicht glücklich. Natürlich bedarf es finanzieller Sicherheit, doch der Gedanke "mehr Geld entspricht mehr Glück" ist schlichtweg falsch. Bereits 1974 konnte der Wirtschaftswissenschaftler Richard Easterlin zeigen, dass ein höheres Einkommen ab einer bestimmten Grenze nicht automatisch zu einem Anstieg der Zufriedenheit führt.

  6. Man kann es nicht jedem recht machen.

    Jeder, der schon einmal versucht hat, es seinem gesamten Umfeld recht zu machen, hat wahrscheinlich sehr schnell gemerkt, dass er bei dem Versuch an seine Grenzen kommt. Es ist unmöglich sich so zu verbiegen, dass jeder andere damit zufrieden ist. Was aber noch schlimmer ist: Das eigene Glück leidet darunter. Das soll natürlich nicht heißen, dass Egoismus glücklicher macht. Doch die eigenen Bedürfnisse zu kennen und diese zu respektieren, kann die Zufriedenheit spürbar erhöhen.

  7. In der Ruhe liegt die Kraft.

    Stress und Hektik gehören leider oft zum Alltag dazu. Auf der Arbeit kann es nicht schnell genug gehen und auch im Privatleben wartet eine ellenlange To-Do Liste. Glücklich macht soviel Stress sicherlich nicht. Der simple Trick: Legen Sie Ruhepausen ein, um neue Kraft zu tanken. Wenn es Ihnen gelingt, ganz bewusst Phasen der Ruhe einzuplanen, werden Sie sich auf Dauer nicht nur entspannter, sondern auch glücklicher fühlen.

  8. Neid ist der falsche Weg.

    Der Kollege verdient mehr Geld, der Freund wohnt in einer besseren Gegend und der ehemalige Studienkollege ist jetzt selbstständig mit einer erfolgreichen Idee - wer könnte bei solchen Gedanken schon glücklich mit der eigenen Situation sein? In dieser depressiven Form ist Neid besonders schlecht für das eigene Selbstwertgefühl, denn er vermitteln ein Bild, dass es den anderen besser geht. Dabei bleibt aber ungeachtet, dass einzelne Faktoren das Glück anderen Personen nicht widerspiegeln.

  9. Dankbarkeit auch für kleine Dinge.

    In vielen Köpfen hat sich eine Mentalität mit den Grundsätzen höher, schneller, weiter eingenistet. Das Problem dabei: Man verliert schnell aus den Augen, was man bereits alles erreicht hat und wie glücklich man bereits ist. Glückliche Menschen schaffen es, Dankbarkeit auch für kleine Dinge zu empfinden. Das kann ein gemütlicher Abend mit der Familie oder auch nur eine Tasse Tee mit einem guten Buch sein. Auf diese Weise können selbst die kleinen Dinge zum Glück beitragen.

  10. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.

    Dass nicht jeder Versuch auf Anhieb den gewünschten Erfolg bringt, sollte wohl jedem klar sein. Falsch ist es jedoch, wenn Sie nach einem Rückschlag aufgeben. Lernen Sie stattdessen aus Ihren Fehlern und machen Sie es beim nächsten Mal besser. Nicht umsonst wird im Englischen oft von "fail forward" gesprochen, also sinngemäß Fehler machen, um voran zu kommen. Selbst wenn Sie feststellen sollten, dass es an einer Stelle nicht mehr weitergeht, gibt es immer eine neue Möglichkeit, die Sie bisher vielleicht nur noch nicht entdeckt haben.

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