Arbeitnehmer-Typen: Diese sind gefährlich

Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Mitarbeiter. Die richtigen Arbeitnehmer-Typen spielen eine wichtige Rolle, nur so lassen sich erfolgreiche und auf Dauer funktionierende Teams bilden. Umso schlimmer, wenn bei der Personalauswahl nicht auf die Persönlichkeit geachtet wird oder sich jemand im Nachhinein als Fehlgriff entpuppt. Dann leidet das Team oder womöglich das gesamte Unternehmen. Welche Folgen die falschen Arbeitnehmer-Typen haben und woran Sie sie erkennen…

Arbeitnehmer-Typen: Diese sind gefährlich

So schaden Arbeitnehmer-Typen dem Unternehmen

Mitarbeiter werden eingestellt, um wichtige Aufgaben zu übernehmen, Ideen einzubringen, Projekte voranzutreiben und am Ende des Tages zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Eigentlich. Was beim Großteil der Angestellten einwandfrei funktioniert und zu keinerlei Problemen führt, lässt sich nicht ohne Weiteres für alle Arbeitnehmer verallgemeinern.

Ob bewusst oder nicht, mit böswilliger Absicht oder aufgrund von Fahrlässigkeit: Manche Mitarbeiter bringen ihrem Unternehmen keinen Nutzen, sondern fügen ihm stattdessen Schaden zu – und zwar auf unterschiedliche Arten.

  • Sie bringen unzureichende Leistungen.

    Der Klassiker unter den schädlichen Arbeitnehmer-Typen. Die Leistungen lassen über einen längeren Zeitraum zu wünschen übrig, Aufgaben werden nicht oder nur mit vielen Fehlern erledigt und Kunden äußern immer wieder ihre Unzufriedenheit mit den erbrachten Leistungen. Auch die Kollegen leiden unter diesen Mitarbeitern, da die zusätzlichen Aufgaben oft an ihnen hängen bleiben.

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  • Sie schaden dem Ruf des Unternehmens.

    Gerade im direkten Kundenkontakt sind es die Mitarbeiter, die den Ruf eines Unternehmens präsentieren. Hier kann entweder durch Professionalität, Freundlichkeit und Kundenorientierung gepunktet werden – oder das Image des Arbeitgebers ruiniert werden. Besonders schwierig wird es, den Ruf wieder herzustellen, wenn er erst einmal Schaden genommen hat.

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  • Sie verschlechtern die Arbeitsatmosphäre.

    Einige Arbeitnehmer schaffen es durch ihre Persönlichkeit oder auch ihr Verhalten gleich das gesamte Team mit runterzuziehen. Sie verbreiten negative Stimmung, verbreiten Gerüchte oder versuchen den Erfolg der Kollegen zu verhindern. Die schlechte Arbeitsatmosphäre sorgt nicht nur für Streit im Team, sondern auch für schlechtere Leistungen.

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Vorsicht bei diesen Mitarbeiter-Typen!

Sie können sich Ihre Kollegen nicht aussuchen. Man bekommt sie mehr oder weniger als Bonus zum Arbeitsplatz dazu, nur fällt diese Zugabe nicht immer positiv aus. Einige Arbeitnehmer-Typen, mit denen man sich das Büro teilen muss, können den Arbeitstag zur Qual werden lassen.

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Spätestens wenn andere Mitarbeiter in Mitleidenschaft gezogen werden, wird es für Unternehmen Zeit, etwas an der Situation zu ändern. Doch nicht immer sind die Störenfriede so leicht auszumachen. Wir haben neun Arbeitnehmer-Typen aufgelistet, bei denen Unternehmen genau aufpassen sollten, um frühzeitig Schaden zu vermeiden.

  • Der ständige Ja-Sager

    Der Umgang mit diesem Typ ist einfach und bei den meisten ist er beliebt: Der Ja-Sager stimmt prinzipiell jedem Vorschlag zu, ist von allem begeistert und bietet seine Unterstützung an. Eine wirklich eigene Meinung hat er hingegen nicht. Er ist bestrebt, allen zu gefallen und nirgendwo anzuecken.

    Für Unternehmen geht damit ein großes Risiko einher: Er wird auch absolut falschen Entscheidungen fröhlich zustimmen und auf sein Feedback ist kein Verlass. Mit dem Ja-Sager kann man zwar gut auskommen, doch eventuell auf einen großen vermeidbaren Fehler zusteuern.

    Die Lösung? Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter zu mehr Rückgrat! Wichtig dafür sind Transparenz und eine Fehlerkultur, die lösungsorientiert ist. Wer fürchten muss, auch beim kleinsten Anlass seinen Arbeitsplatz zu verlieren, wird sich hüten, nur den Hauch einer Kritik zu äußern.

  • Die dickköpfige Unbelehrbare

    Sie weiß, wie die Dinge zu erledigen sind. Zumindest glaubt sie das, schließlich hat sie es schon immer so gemacht und sieht nicht ein, warum sich daran nun etwas ändern sollte. Berufserfahrung kann ein Vorteil sein, doch im Fall der Unbelehrbaren steht genau dieser der Weiterentwicklung im Weg.

    Gerade diese Entwicklung kann für viele Unternehmen notwendig sein, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten und sich an neue Anforderungen anzupassen. Finden sich dann gleich mehrere Exemplare der Unbelehrbaren in einem Team, müssen Unternehmen schnell darauf reagieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.

    Die Lösung? Gerade wenn solche Arbeitnehmer-Typen schon lange im Betrieb sind, fühlen sie sich schnell übergangen, in ihrer Fachkenntnis nicht wertgeschätzt. Statt einfach neue Wege zu implementieren, könnte zuvor ein Meinungsbild mit Pro und Kontras eingeholt werden.

  • Der destruktive Kritiker

    Kritik ist in Unternehmen ein nützlicher Faktor, um Fehler begangene Fehler in Zukunft zu vermeiden und etwas daraus zu lernen – doch der destruktive Kritiker hat es sich zum Ziel gemacht, andere zu verurteilen, deren Selbstbewusstsein zu drücken und sich selbst zu profilieren.

    Er ist nicht nur eine erstzunehmende Belastung für die Kollegen, sondern schädigt auch die Feedback-Kultur des gesamten Unternehmens, die meist mühsam erarbeitet wurde. Wo vorher noch wertschätzende Kritik geübt wurde und Verbesserungsvorschläge gegeben wurden, wird plötzlich nur noch die Schuld von links nach rechts geschoben.

    Die Lösung? Hier hilft nur eine Führungskraft, die entschieden gegen solche Miesmacher vorgeht und erklärt, dass Problemlösung nur mit sachlicher Analyse und Zugewandtheit funktioniert.

  • Die unmotivierte Bremse

    Schon der Weg ins Büro ist eine Leistung, für die dieser Arbeitnehmer-Typ gerne einen Orden erhalten würde. Er kann sich kaum aufraffen, irgendeine Aufgabe anzugehen und verbringt seine Zeit lieber damit, sich von einer Pause zur nächsten zu hangeln.

    Bremsen neigen jedoch dazu, auch andere mit ihrer Demotivation anzustecken oder diese schlichtweg bei der Arbeit zu stören.

    Die Lösung? Arbeitgeber sollten darauf achten, unmotivierte Bremsen ausfindig zu machen und zu erforschen, wie sie die Mitarbeiter motivieren können – oder nach anderen Mitarbeitern Ausschau halten, die mit mehr Engagement arbeiten.

  • Der hinterhältige Mobber

    Er ist laut, sucht die Konfrontation und hat in der Regel ein großes Selbstbewusstsein: Der typische Mobber stellt eine Gefahr für jede Abteilung dar. Dabei geht er allerdings sehr gerissen vor. Er versucht beim Arbeitgeber oder dem direkten Vorgesetzten einen guten Eindruck zu machen, indem er beispielsweise auf Fehler anderer Kollegen aufmerksam macht.

    Dabei verschweigt er natürlich, dass es oft erst durch sein Verhalten zu diesem Fehler gekommen ist. So arbeitet sich der Mobber auf Kosten anderer im Unternehmen nach oben. Andere, deutlich fähigere Kollegen, werden das Unternehmen hingegen verlassen und zur Konkurrenz wechseln, da sie durch das Verhalten solcher Arbeitnehmer-Typen unglücklich am Arbeitsplatz werden.

    Die Lösung? Eine Unternehmenskultur, in der Mobbing konsequent bestraft wird und in der Mitarbeiter bei solchen Problemen einen entsprechenden Ansprechpartner haben.

  • Der ehrgeizige Karrieretyp

    Auf den ersten Blick scheint er der perfekte Mitarbeiter zu sein: Charismatisch, hoch motiviert und mit dem Willen ausgestattet, es bis an die Spitze zu schaffen. Allerdings nutzt er dazu nicht unbedingt seine Leistungen, sondern Charme, rhetorisches Talent und die Gutgläubigkeit der anderen.

    Durch sein Charisma versucht der ehrgeizige Karrieretyp sich bei der Führungsetage beliebt zu machen, um diese so von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Dass es durchaus Kollegen gibt, die für eine anstehende Beförderung besser geeignet wären, ignorieren solche Arbeitnehmer Typen in ihrem Streben nach Erfolg natürlich geflissentlich. Die Folgen sind eine Führungskraft, die nicht die nötigen Qualifikationen mitbringt sowie gut ausgebildete Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen.

    Die Lösung? Wichtigen Entscheidungen sollten nicht von Charme oder Überzeugungstalent geblendet werden. Legen Sie stattdessen Kriterien fest, nach denen entschieden wird, wer beispielsweise eine Beförderung erhält.

  • Die unbelehrbare Pessimistin

    Manche Mitarbeiter sehen immer nur das Negative. Scheinbar das gesamte Denken kreist nur um Fehler, mögliche negative Konsequenzen oder das Worst-Case-Szenario der Zukunft. Auch durch Erfolg oder positive Entwicklungen lassen unbelehrbare Pessimisten sich nicht umstimmen.

    Diese Negativität verbreitet sich durch die gesamte Abteilung und schnell herrscht schlechte Stimmung. Doch nicht nur das: Solche Arbeitnehmer-Typen übertragen schnell ihren Pessimismus. Und so werden Entscheidungen eher vorsichtig und zurückhaltend getroffen, bei denen ein anderes Vorgehen die bessere Wahl gewesen wäre. Pessimismus führt zu geringerer Produktivität und schlechteren Entscheidungen, die dem gesamten Unternehmen schaden.

    Die Lösung? Da es schwer ist, einen Mitarbeiter für seine Einstellung verantwortlich zu machen, ist es natürlich der beste Weg, einen unbelehrbaren Pessimisten erst gar nicht in den eigenen Reihen zu haben. Ist es dafür zu spät, hilft eine positive Atmosphäre, in der andere Kollegen sich nicht von der Negativität anstecken lassen.

  • Der eigensinnige Narzisst

    In einem Unternehmen funktioniert nichts ohne Teamwork. Projekte müssen gemeinsam bearbeitet, Ideen im Team gefunden und die Aufgaben auf alle Beteiligten verteilt werden. Es gibt aber einen Charakter, der dazu nicht in der Lage ist und Probleme macht: Der Narzisst.

    Er konzentriert sich nur auf sich selbst, ist dazu oft arrogant und es mangelt ihm an jeglicher Empathie. Im Büroalltag äußert sich dies darin, dass der Narzisst nicht teamfähig ist. Weder ist er bereit, die Aufgabe eines Kollegen zu übernehmen, noch würde er länger arbeiten, um noch nicht erledigte Aufgaben abzuschließen. Es sei denn, er erhält dafür persönliche Anerkennung oder eine Belohnung, die seinem Ego schmeichelt.

    Die Lösung? Um zu verhindern, dass die Teamfähigkeit einer gesamten Abteilung leidet, sollte der Narzisst isoliert werden. Am besten ist er in einer Aufgabe aufgehoben, die er alleine organisieren und umsetzen kann, denn dort liegen seine Stärken.

  • Die wütende Ex-Kollegin

    Nicht nur die aktuelle Belegschaft kann ein Risiko für das Unternehmen darstellen. Ebenfalls schlimme Auswirkungen kann eine wütende Ex-Kollegin haben, die inzwischen möglicherweise bei einem anderen Arbeitgeber beschäftigt ist.

    Viele Arbeitnehmer tragen ihren Frust jedoch von einem Arbeitgeber zum nächsten. Soll heißen: In Gesprächen mit seinen neuen Kollegen, aber auch mit Kunden, wird Ihre ehemalige Mitarbeiterin kein gutes Wort für Ihr Unternehmen finden. Das ist sicherlich nicht professionell, doch ist der Ruf Ihres Unternehmens erst einmal beschädigt, wird es schwer, diesen wieder herzustellen.

    Die Lösung? Bemühen Sie sich um ein gutes Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern – auch im Falle einer Kündigung. Das ist sicherlich eine besonders schwere Situation, da jeder Mitarbeiter anders auf eine Kündigung reagiert, doch im Kündigungsgespräch haben Sie die Chance, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

6 Typen, die Gründer meiden sollten

6 Arbeitnehmertypen, die Gründer meiden solltenAuch Selbstständige und Unternehmer sind nicht vor den Gefahren des Umfelds sicher – und das sogar dann, wenn sie keine Mitarbeiter haben. Während Familie und Freunde meist hinter dem Vorhaben stehen, gibt es einige Typen, von denen Gründer sich besser fernhalten sollten, da Sie die Motivation untergraben können und eher dazu beitragen, dass Probleme sich vermehren, anstatt diese zu lösen.

  1. Typen, die Sie vor die Wahl stellen

    Als Gründer müssen Sie ständig Entscheidungen treffen. Darunter sind viele Kleinigkeiten, aber eben auch einige sehr wichtige Entscheidungen, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können. Was Sie in dieser Situation überhaupt nicht gebrauchen können, sind Typen, die Sie vor die Wahl stellen. Getreu dem Motto: Es geht nur auf meine Art oder gar nicht. Denken Sie daran, dass Ihnen immer verschiedene Wege offen stehen.

    Stellt Sie jemand vor die Wahl, versucht er nur, Sie zu manipulieren und eine Entscheidung in seinem Interesse zu bewirken. Lassen Sie sich auf solche Spielchen erst gar nicht ein, sondern überlegen Sie ganz bewusst, was für Sie und Ihr Unternehmen die beste Entscheidung ist.

  2. Typen, die Sie immer nur an Ihre Schwächen erinnern

    Wer den Entschluss fasst, sich als Gründer selbstständig zu machen, muss ohnehin viele Ängste und Zweifel überwinden. Halten Sie sich daher unbedingt von Menschen fern, die Sie mit Freude immer wieder an Ihre Schwächen erinnern. Niemand ist perfekt und sicherlich sind Ihnen schon einmal Fehler unterlaufen, doch als Gründer müssen Sie daraus lernen und sich auf Ihre Stärken konzentrieren.

    Suchen Sie daher lieber den Kontakt zu positiven Menschen, die an Sie und Ihre Ziele glauben und die Ihnen den Rücken stärken, wenn Sie selbst an sich zweifeln. Auf diese Weise kann Ihr Umfeld Ihnen helfen, anstatt Sie in Ihren Ängsten zu bestätigen.

  3. Typen, die Sie für ihr Glück verantwortlich machen

    Kennen Sie jemanden, der Ihnen immer wieder das Gefühl gibt, Sie allein wären für sein persönliches Glück verantwortlich? Dann sollten Sie sich besser von dieser Person fern halten, wenn Sie Gründer werden wollen. Ansonsten entsteht schnell die Einstellung, man müsse sich selbst immer hinten an stellen, um es allen anderen Recht zu machen.

    Als Gründer müssen Sie diese Gedanken jedoch ablegen. Machen Sie sich bewusst, dass es nicht Ihre Verantwortung ist, ob andere Menschen glücklich oder auch erfolgreich sind. Sie müssen sich dafür keineswegs unfreundlich oder abweisend verhalten, doch opfern Sie nicht Ihr eigenes Glück für jemand anderen. In den meisten Fällen ist es auch möglich, beide Seiten glücklich zu machen.

  4. Typen, die sich Ihnen aufdrängen

    Für Gründer ist ein gutes Netzwerk besonders wichtig, doch leider ist nicht jeder Kontakt auch gleichzeitig ein Gewinn und einige können Ihnen sogar schaden. Dazu gehören auf jeden Fall Typen, die sich Ihnen regelrecht aufdrängen und Ihnen den Eindruck vermitteln wollen, Sie könnten nur mit ihrer Hilfe erfolgreich werden.

    Ein funktionierendes Netzwerk kann viele Vorteile mitbringen, doch lassen Sie sich nicht einreden, Sie wären nicht in der Lage, etwas alleine zu schaffen.

  5. Typen, die nicht bereit sind, ein Risiko einzugehen

    Eine eigene Firma bedeutet immer ein gewisses Risiko. Doch auch in anderen Bereichen müssen Gründer bereit sein, kalkulierte Risiken einzugehen und somit erfolgreicher zu werden. Umgeben Sie sich als Gründer jedoch regelmäßig mit Menschen, die jedes Risiko scheuen, besteht die Gefahr, dass auch Sie mit der Zeit zu vorsichtig werden und Chancen lieber vorbeiziehen lassen.

    Auf der anderen Seite sind aber auch unvorsichtige Typen eine Gefahr, da diese einen Gründer dazu verleiten können, unbedachte Entscheidungen zu treffen und damit dem Unternehmen zu schaden.

  6. Typen, die Sie für Ihren Erfolg beneiden

    Neid ist bekanntlich eine Form der Anerkennung, doch sollten Sie trotzdem lieber Abstand zu Menschen halten, die Sie für Ihren Erfolg als Gründer beneiden. In vielen Fällen werden diese Typen versuchen, Ihre Leistung schlecht zu reden, um sich selbst besser zu fühlen. Lassen Sie Ihre Motivation von diesen Versuchen nicht untergraben, sondern bleiben Sie Stolz auf Ihre Erfolge.

    Besser ist es, wenn Sie Menschen finden, die sich an Ihnen ein Vorbild nehmen möchten. So können Sie Ihre Erfahrung weitergeben und fühlen sich gleichzeitig in Ihrem Handeln bestätigt.

Arbeitnehmer-Typen-Test: Welcher sind Sie?

In der Arbeitswelt muss jeder seinen eigenen Weg finden, es gibt keine vorgefertigten Pfade, die automatisch jeden zu seinem Traumjob führen und für Zufriedenheit am Arbeitsplatz sorgen.

Die Ansprüche, Wünsche, Ziele, aber auch die Voraussetzungen eines jeden Arbeitnehmers sind viel zu individuell, um solche Patentrezepte zu ermöglichen. Wir haben ein kleines Quiz zusammengestellt, das Ihnen bei der Selbsteinschätzung helfen kann, denn für jeden gelten unterschiedliche Kriterien, um erfolgreich und glücklich im Job zu werden.

Der Selbsttest besteht aus sechs Fragen. Für die Antworten wird eine unterschiedliche Punktzahl vergeben. Bitte addieren Sie diese zusammen. Am Ende gelangen Sie anhand Ihrer Punktzahl zur Auswertung.

Welcher Arbeitnehmer-Typ sind Sie? Wir möchten Sie daran erinnern, dass es um eine möglichst ehrliche Selbsteinschätzung geht. Wählen Sie also die Antwortmöglichkeiten aus, die tatsächlich zu Ihnen passen und suchen Sie keine Antworten, die Ihrer Meinung nach das beste Ergebnis bringen:

  1. Wie wichtig sind Ihnen berufliche Kontakte und ein gut funktionierendes Netzwerk?

    • Ich versuche, mein Netzwerk zu vergrößern, tue mich jedoch schwer damit, die richtigen Kontakte zu knüpfen und passende Personen kennenzulernen. (2 P.)
    • Darauf lege ich großen Wert, weshalb ich auch regelmäßig Networking-Events besuche und versuche, neue Kontakte zu knüpfen, die für meine berufliche Laufbahn von Interesse sein könnten. (3 P.)
    • Mein Netzwerk besteht aus den Kollegen, mit denen ich zusammenarbeite. Wir tauschen uns über aktuelle Geschehnisse aus und haben ein gutes Verhältnis. (1 P.)
  2. Wie präsentieren Sie sich in sozialen Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn?

    • Ich beteilige mich in Gruppen und Diskussionen, die thematisch mit zu meiner Branche und meinem Job passen und halte mich dort auch über Entwicklungen auf dem Laufenden. (3 P.)
    • Zwar habe ich ein Profil, doch nutze ich es nur gelegentlich. (1 P.)
    • Momentan aktualisiere ich mein Profil und versuche die Möglichkeiten der Netzwerke besser zu nutzen.(2 P.)
  3. Wie haben Sie Ihren Job gefunden?

    • Nach meiner Ausbildung wurde ich glücklicherweise übernommen und arbeite seitdem für meinen jetzigen Arbeitgeber.(1 P.)
    • Die Bewerbungsphase nach meinem Studium war nicht leicht und ich hatte mehrere Angebote, die mir nicht zugesagt haben. Umso glücklicher war ich, als endlich die Zusage von meinem aktuellen Arbeitgeber kam. (2 P.)
    • Ich habe von einem befreundeten Personaler erfahren, dass eine aussichtsreiche Position frei wird und mich initiativ darauf beworben und konnte so das Unternehmen überzeugen. (3 P.)
  4. Wann haben Sie das letzte Mal eine Gehaltserhöhung bekommen?

    • Es ist ungefähr vier Monate her, als ich meinen Vorgesetzten darauf angesprochen habe. Ich konnte aufzeigen, welche Leistungen ich erbracht und wie ich mich weiterentwickelt habe, um ein höheres Gehalt zu rechtfertigen.(3 P.)
    • Ich spiele bereits seit einiger Zeit mit dem Gedanken, meinen Chef darauf anzusprechen. Bisher hat sich aber noch keine passende Gelegenheit ergeben. (2 P.)
    • Mir fällt es schwer dieses Thema anzusprechen, denn ich möchte nicht unverschämt wirken. Zwar wäre es schön, etwas mehr zu verdienen, doch möchte ich mich auch nicht beklagen. (1 P.)
  5. Hand aufs Herz: Wie aktuell sind Ihre Bewerbungsunterlagen?

    • Ehrlich gesagt, habe ich sie seit meiner letzten Bewerbungsphase nicht mehr gebraucht und somit sehen sie noch genauso aus und befinden sich in einem Ordner auf meinem Computer. (1 P.)
    • Wenn ich größere Projekte betreue oder mich weiterbilde bringe ich meinen Lebenslauf auf den neuesten Stand. So spare ich nicht nur Arbeit, wenn ich mich bewerben möchte, sondern kann auch schnell reagieren, wenn sich eine Chance ergibt. (3 P.)
    • Wirklich aktuell sind sie nicht, ich habe die Unterlagen vor einiger Zeit für eine Karrieremesse aktualisiert. (2 P.)
  6. Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle berufliche Situation beschreiben?

    • Ich mag meinen Job, habe nette Kollegen und komme gut mit meinem Chef klar. Wie bei jedem anderen gibt es natürlich einige Kritikpunkte, die mich an der Situation stören. (1 P.)
    • Meine Karriere habe ich mir durch Motivation und harte Arbeit selbst aufgebaut und bin stolz auf das, was ich bisher erreicht habe. Allerdings weiß ich auch, dass mein Weg noch nicht zu Ende ist. (3 P.)
    • Mein Job macht mir Spaß, doch manchmal wünsche ich mir neue Herausforderungen und die Chance, neue Dinge zu lernen oder auszuprobieren. (2 P.)

Persönlichkeitstests: Mitarbeitertypen erkennen

Lassen sich Mitarbeiterypen erkennen, um das Risiko einer Fehlentscheidung zu minimieren? Das zumindest erhoffen sich viele Personaler von Persönlichkeitstests.

Die Psychologie spielt bei solchen Tests wie dem Myers-Briggs-Test (auch MBTI genannt) oder Big Five eine große Rolle. Schon lange ist bekannt, dass es unterschiedliche Charaktere und somit bestimmte Arbeitnehmer-Typen gibt, die verschiedene Stärken und Schwächen haben.

Für Führungskräfte ist das in mehrerlei Hinsicht wichtig zu wissen und nicht jedes Ergebnis ist automatisch gut oder schlecht. Denn abgesehen von so schädlichen Arbeitnehmer-Typen wie oben dargestellt, wirkt sich die Kenntnis über den Mitarbeiter-Typ auf den Führungsstil aus.

Manche Arbeitnehmer-Typen verfügen über ein hohes Maß an Erfahrung und/oder Selbstbewusstsein und werden infolgedessen deutlich selbständiger agieren. Andere Mitarbeiter sind sensibler und zurückhaltender und in ihrem Tun.

Wieder andere sprühen nur so vor Kreativität, haben aber gleichzeitig die Tendenz zum Chaos. Und nicht zu vergessen diejenigen, die sich überschätzen und mit ihrer Risikofreudigkeit mehr Schaden als Heil anrichten. In Reinkultur kommen solche Arbeitnehmer-Typen eher selten und vor allem nicht gehäuft vor.

Überwiegen bestimmte Eigenschaften, kann das in manchen Situationen sogar vorteilhaft sein. Man denke an den Kollegen mit narzisstischen Zügen, der zur Selbstdarstellung neigt und sicherlich kein Problem damit hat, unliebsame Präsentationen zu halten.

Die Psychologie ist im Arbeitskontext daher dazu übergegangen, von unterschiedlichen Kompetenzen zu sprechen. Wenn Sie Ihre Stärken herausfinden wollen, machen Sie hier unseren Kompetenztest.

[Bildnachweis: Prostock-studio by Shutterstock.com]
18. Januar 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.



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