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Mein Kollege sägt an meinem Stuhl: Was tun?

Aus gutem Grund heißt es im Berufsleben: Niemand ist unersetzlich. Positionen werden ständig neu besetzt, die Fluktuation ist groß. Schlimm wird es allerdings, wenn es ausgerechnet die Büronachbarn und Kollegen sind, die am eigenen Stuhl sägen. Konkurrenz gehört im Job zwar dazu. Doch wenn Sie denken: „Mein Kollege sägt an meinem Stuhl“, sollten Sie aktiv werden und etwas dagegen tun. Wie Sie sich wehren und Ihre Position sichern…


Mein Kollege sägt an meinem Stuhl: Was tun?

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Wer sägt am Stuhl von Kollegen?

Die Redewendung „am Stuhl von einem Kollegen sägen“ bedeutet, dass viel dafür getan wird, eine andere Person von seiner Position oder gar aus dem gesamten Unternehmen zu drängen. Es werden gezielt Wege gesucht, um anderen beruflich zu schaden und ihnen die Stelle streitig zu machen. Motiv dahinter ist fast immer Eigennutz, Neid und übersteigertes Konkurrenzdenken. Motto: Ist der Kollege aus dem Weg, ist die Bahn frei für die eigene Karriere.

Klassisch sind es Stellvertreter oder Vize-Positionen, die am Stuhl der Erstbesetzung sägen. Das soll den eigenen Aufstieg auf der Karriereleiter erleichtern. Aber Vorsicht: Wer glaubt, der eigene Stuhl sei sicher, weil er keinen Stellvertreter hat, begeht einen gefährlichen Irrtum.

Mein Kollege sägt an meinem Stuhl: Ein Risiko für jeden

Zugespitzt könnte man sagen: Jeder sägt ständig und überall an irgendeinem Stuhl. Dabei muss zwischen normaler Konkurrenz und hinterhältigen Methoden unterschieden werden. Allein durch gute Leistungen sägen Sie am Stuhl eines Kollegen. Sie empfehlen sich dauerhaft für eine höhere Position, mehr Verantwortung, bessere Bezahlung… Den Job hat jetzt noch ein anderer – oder ein anderer Mitarbeiter will ebenfalls genau diese Stelle.

Mein Kollege sägt an meinem Stuhl meint aber in der Regel etwas anderes. Es geht um Intrigen, um das systematische und absichtliche Absägen eines Kollegen. Das hat nichts mehr mit fairem Wettbewerb und Leistung zutun. Vielmehr greifen Arbeitnehmer zu den perfidesten Strategien und Vorgehensweisen, um ihren Plan umzusetzen.

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Strategien: Wie wird am Stuhl gesägt?

Der Stuhl eines Kollegen kann auf verschiedenen Wegen ins Wanken gebracht werden. Sie alle können je nach Situation sehr wirkungsvoll sein und werden gerne kombiniert, um zusammen den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Die häufigsten Strategien, um einen Kollegen abzusägen, sind:

  • Gerüchte
    Es werden negative Gerüchte gestreut, um den Ruf zu zerstören und den Stand eines Mitarbeiters im Betrieb zu ruinieren.
  • Sabotage
    Ergebnisse werden sabotiert, Informationen zurückgehalten oder Daten und Termine absichtlich falsch weitergegeben.
  • Mobbing
    Leider gehört auch Mobbing zu den Strategien. Kollegen sollen so zur Kündigung gedrängt werden, um ihre Position zu räumen.
  • Verdrängung
    Aufgaben, Projekte, Verantwortungen – diese werden Stück für Stück übernommen, um andere Mitarbeiter zu verdrängen.
  • Schleimerei
    Und zwar beim Chef. Wer sich mit der Führungskraft besonders gut stellt, ist in bester Position, um andere Stühle abzusägen.

Alle Strategien verbindet: Es wird nur noch gegeneinander gearbeitet. Teamwork und Ergebnisse verkommen zur Nebensache. Der Fokus liegt darauf, dem Kollegen das Leben schwer zu machen, ihn auszustechen und sich gleichzeitig selbst zu präsentieren.

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Mein Kollege sägt an meinem Stuhl: Was tun?

Der erste Schritt: Erkennen Sie, was um Sie herum passiert! Bleiben Sie aufmerksam und ruhen Sie sich nicht in der scheinbaren Sicherheit Ihrer Position aus. Selbst nach einigen Jahren im Job, in denen Sie und Ihr Chef stets zufrieden waren, sind Sie nicht davor gefeit, dass ein Kollege Sie und Ihren Posten zur Zielscheibe erklärt.

Doch die gute Nachricht: Sie sind der Situation nicht hilflos ausgeliefert. Diese Tipps und Maßnahmen helfen, Ihren Stuhl zu sichern, wenn jemand versucht, Sie von genau diesem zu verdrängen.

Werden Sie aktiv

Erstmal nichts tun und schauen, was passiert? Keine gute Idee! Wenn Sie merken, dass ein Kollege an Ihrem Stuhl sägt, ist die Zeit des Wartens vorbei. Erwarten Sie nicht, dass sich die Situation plötzlich bessert oder der Kollege von sich aus seine Bemühungen einstellt. Es wird keinen plötzlichen Geistesblitz geben, dass er Sie doch nicht loswerden will.

Passivität ist der falsche Weg. Überlegen Sie sich gleich Ihre Abwehrmaßnahmen und setzen Sie diese in die Tat um. Das zeigt sofort, dass Sie sich nicht einfach alles gefallen lassen oder Ihren Posten aufgeben.

Bauen Sie ein Netzwerk auf

Kollegen können an Ihrem Stuhl sägen und diesen ins Wanken bringen – umschmeißen kann Sie jedoch nur der Vorgesetzte und die Personalabteilung. Umso wichtiger ist ein gutes Netzwerk mit den richtigen Leuten. Wenn Sie sich mit dem Chef gut stellen, von diesem geschätzt, respektiert und als Leistungsträger anerkannt werden, scheitern alle Versuche von Büronachbarn.

Bauen Sie eine Verbindung zum Chef auf, ohne zu schleimen oder sich aufdringlich in den Vordergrund zu spielen. Setzen Sie darauf, dem Chef mit Ihren Fähigkeiten und Ihrem guten Ruf in Erinnerung zu bleiben. Wieso sollte er dann Ihre Position überdenken?

Überzeugen Sie durch Leistung

Der vielleicht wichtigste Tipp: Solange Sie beständig durch gute Leistungen überzeugen, können andere Mitarbeiter so viel sägen, wie sie wollen. Für Vorgesetzte zählt letztlich vor allem die Performance. Können Sie damit punkten, geben Sie Kollegen kaum die Chance, Sie zu verdrängen oder Zweifel an Ihrer Eignung zu streuen.

Wichtig: Ihr Chef muss Ihre Leistungen mitbekommen! Sie sollen nicht angeben oder Loblieder auf sich selbst singen. Ein gesundes Maß an Selbstmarketing ist jedoch nötig. Präsentieren Sie Ihre guten Ergebnisse in Meetings oder erstellen Sie Zwischenberichte für den Chef, um starke Fortschritte zu präsentieren.

Bieten Sie wenig Angriffsfläche

Gerade wenn an Ihrem Stuhl gesägt wird, sollten Sie Fehler umso stärker vermeiden. Jede Angriffsfläche, die Sie bieten, wird garantiert ausgenutzt. Eigennützige Kollegen werden dafür sorgen, dass der Chef Ihren Patzer mitbekommt und diesen so schnell nicht vergisst.

Geht trotzdem etwas schief, sind Eigeninitiative und Problemlösungskompetenz entscheidend. Übernehmen Sie die Verantwortung und bügeln Sie den Fehler gleich wieder aus. Das stärkt Ihre Position.

Sprechen Sie Intrigen offen an

Viele Intrigen leben davon, dass sie unauffällig ablaufen. Manipulation hinter den Kulissen ist besonders effektiv. Das verhindern Sie, indem Sie das Verhalten ganz offen und direkt ansprechen. Ihr Kollege redet schlecht über Sie, manipuliert, sabotiert oder sägt anderweitig an Ihrem Stuhl – dann gehen Sie in den Dialog. Sprechen Sie an, dass Ihnen nicht entgeht, was gerade vor sich geht.

Schon das wirkt auf viele abschreckend. Ziel ist eben nicht die offene Konfrontation, sondern das hinterhältige Vorgehen, um ans Ziel zu gelangen. Wer sich ertappt fühlt und Angst hat, bloßgestellt zu werden, lässt eher von seinem Vorhaben ab.

Schauen Sie sich nach Alternativen um

Der letzte Ausweg und Plan B in der Hinterhand: Scheint der Kollege erfolgreich an Ihrem Stuhl zu sägen und den Chef zu beeinflussen, ist Ihre Position tatsächlich in Gefahr. Das ist nicht fair und gute Vorgesetzte sollten solche Machtspielchen und Intrigen erkennen – trotzdem klappt es leider immer wieder, solange am Stuhl zu sägen, bis dieser letztlich bricht.

Planung und Vorbereitung helfen weiter. Wenn Sie sich bereits nach Alternativen und neuen Optionen umgesehen haben, gelingt der Schritt in einen anderen Job leichter und schneller. Und dem alten Arbeitsplatz brauchen Sie dann keine Träne nachweinen: Ein Arbeitsumfeld, in dem Kollegen gegeneinander arbeiten und der Chef auf Tricks oder Gerüchte reinfällt, ist nicht der Ort, an dem Sie Karriere machen sollten.

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[Bildnachweis: Doppelganger4 by Shutterstock.com]

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