Personenmarke: So lässt sie sich aufbauen

Um in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein, müssen Sie sich von den anderen abheben. Was so leicht und selbstverständlich klingt, stellt in der Realität viele vor ein großes Rätsel. Denn egal wie gut qualifiziert Sie sind, welche Zeugnisse Sie vorweisen können, ob Sie Bachelor, Master und zahlreiche Praktika gemacht haben – es gibt immer jemanden, der die gleichen oder gar bessere Qualifikationen mitbringt. Was es braucht, ist eine Personenmarke, die Ihre Stärken darstellt und einen entsprechenden Ruf vertritt. Wie Sie von einer Personenmarke profitieren können und wie es gelingt, eine solche aufzubauen…

Personenmarke: So lässt sie sich aufbauen

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Personenmarke: Was haben Sie davon?

Viele Bewerber und auch Arbeitnehmer glauben, dass Sie keine Personenmarke bräuchten. Sie halten die eigene berufliche Position für zu klein oder unbedeutend. Ein Irrtum! Eine Personenmarke lässt sich nicht erst im gehobenen Management aufbauen, sondern lohnt sich in jedem Bereich. Eine solche Einstellung zeigt die Unterschätzung des eigenen Wertes und ein fehlendes Verständnis für die Bedeutung einer Personenmarke.

Sich selbst zu einer Marke zu machen, kann sich für jeden lohnen – besonders dann, wenn dieses Vorhaben richtig umsetzt wird. Dazu zählt, dass Sie genau die Seiten von sich selbst präsentieren und vermarkten, mit denen Sie bei anderen punkten wollen. Gelingt das, hat eine Personenmarke viele Vorteile:

  • Sie zeigen Ihre Stärken und Persönlichkeit, wodurch Sie aus der Masse hervorstechen.
  • Sie entwickeln ein konkretes Profil, mit dem Sie in Verbindung gebracht werden.
  • Sie erarbeiten sich einen Ruf in Ihrem Bereich, von dem Sie langfristig profitieren können.
  • Sie bauen sich ein wachsendes und funktionierendes Netzwerk auf.
  • Sie bestimmen selbst, wie Sie Ihre Personenmarke gestalten wollen.

In der heutigen Zeit gilt mehr denn je: Fast jeder ist austauschbar. Dies gilt umso mehr für die unzähligen namenlosen Mitarbeiter, die zwar wichtige Arbeit leisten, aber nie einen Status erreichen, der sie von all den anderen abheben könnte. Zugespitzt formuliert: Für ein Unternehmen ist es egal, wer die wichtige Arbeit erledigt, solange sie gemacht wird. Mit einer Personenmarke im Rücken gewinnen Sie mehr Macht über die eigene Situation.

Indem Sie sich auf Ihr Gebiet konzentrieren und Ihren Namen möglichst eng mit einem Themengebiet verweben, werden Sie vom austauschbaren Mitarbeiter zur gefragten Fachkraft und Experten – was nicht nur bei Bewerbungen ein großer Vorteil sein kann, sondern auch den beruflichen Weg in höhere Stationen ebnen kann.

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Personenmarke aufbauen: So klappt es

Ihre Personenmarke spielt im Job eine wichtige Rolle und kann auch dort geformt werden. Indem Sie sich auf spezielle Aufgaben und Projekte konzentrieren, entsprechende Kontakte zu wichtigen Persönlichkeiten knüpfen und sich einen Namen erarbeiten. Ein großer und in vielen Fällen der wichtigere Teil findet jedoch online statt. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich konkret zu positionieren, Ihren Namen mit einem Bereich, einem Produkt oder einem Keyword zu verbinden und Ihre Online-Aktivitäten darauf auszurichten.

Zusätzlich erreichen Sie hier ein deutlich größeres Publikum und Ihnen stehen die unterschiedlichsten Plattformen zur Verfügung, um Ihre Personenmarke aufzubauen: Gerade in sozialen Netzwerken und Foren, die sich mit Ihrem Thema beschäftigen, lohnt sich eine gezielte Aktivität, um an Ihrer individuellen Marke und Wahrnehmung zu arbeiten.

Wer sich mit Ihrer Branche beschäftigt, sollte dabei auf Sie stoßen. Dies können Ihre Kommentare sein, mit denen Sie relevante Artikel oder Beiträge kommentieren, noch besser sind allerdings eigene Artikel zum Thema, die Sie auf Ihrem Blog veröffentlichen und selbst in den sozialen Medien verbreiten. Der Grundsatz für eine Personenmarke lautet daher: Raus aus der Anonymität, werden Sie auffindbar. Diese Fragen können Ihnen helfen, Ihre Personenmarke zu finden und diese aufzubauen:

  1. Welches Ziel haben Sie?

    Wenn Sie eine Personenmarke aufbauen wollen, müssen Sie sich zunächst Gedanken machen, welche Ziele Sie damit verfolgen. Wollen Sie sich beispielsweise als Experte auf dem Markt etablieren, um Kunden anzulocken oder sind Sie auf der Suche nach einem neuen Job? Nur wenn Sie Ihr Ziel kennen, können Sie Ihre Personenmarke wirklich nutzen.

  2. Was ist Ihre Personenmarke?

    Die vielleicht wichtigste Frage: Was genau ist Ihre Marke – was zeichnet Sie aus und wofür stehen Sie? Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst und finden Sie Aspekte, wie Sie sich von allen anderen unterscheiden.

  3. Wer ist Ihre Zielgruppe?

    An wen richtet sich Ihre Personenmarke? Häufig sind es Personaler, um einen Job zu finden oder Kunden, um Aufträge zu generieren. Ihre Personenmarke und die damit verbundenen Handlungen sollten sich immer an Ihrer Zielgruppe orientieren. Fragen Sie sich: Was soll die Zielgruppe von mir wissen und wie kann ich darauf antworten?

  4. Wie können Sie diese erreichen?

    Haben Sie Ihre Zielgruppe identifiziert, müssen Sie diese auch noch erreichen. Wenn Sie Ihre Personenmarke direkt in Ihrem Job aufbauen, ist dies leicht weil Kollegen, Vorgesetzte und Kunden direkt im Umfeld sind. Online bieten die großen Social Media Plattformen großes Potenzial, allerdings sollten Sie auch darüber hinaus gehen, um sich auch in anderen Foren zu beteiligen und dort zu positionieren.

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Darin finden Sie in alphabetischer Reihenfolge zahlreiche Tipps und Tricks sowie wertvolle Beispiele zum Aufbau Ihrer Personenmarke.


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Personenmarke für Bewerber: 5 wichtige Fähigkeiten

Gerade Bewerber können von einer Personenmarke profitieren, um die Chancen bei der Jobsuche zu erhöhen. Neben Zeit und Engagement sind dabei auch einige Skills und Fähigkeiten gefragt, die Bewerber im besten Fall bereits mitbringen oder die sich diese während des Aufbaus der Personenmarke aneignen.

Der zweite Vorteil: Die Fähigkeiten, die für den Aufbau einer Personenmarke wichtig sind, bringen auch im späteren Arbeitsverhältnis weitere Vorteile, da sie von Arbeitgebern teilweise vorausgesetzt, zumindest aber an einem Mitarbeiter geschätzt werden.

  • Kritikfähigkeit

    Es erfordert ein gewisses Selbstvertrauen, vor allem aber ein Bewusstsein der eigenen Stärken und Kenntnisse. Nur wenn Sie über Kritikfähigkeit verfügen, können Sie Ihre Personenmarke authentisch vertreten.

  • Empathie

    Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis sind gefragt. Für Ihre Personenmarke ist Empathie vor allem wichtig, um die Anforderungen und Erwartungen von Unternehmen und Personalern im Vorfeld zu erfassen und entsprechend darauf reagieren zu können.

  • Ausdauer

    Eine Personenmarke baut sich nicht in einer Woche aus, Bewerber brauchen also Ausdauer, Geduld und die Motivation, um durchzuhalten. Es sollten daher keine sofortigen Ergebnisse erwartet werden.

  • Leidenschaft

    Ihre Personenmarke basiert im Idealfall auf Ihrer Leidenschaft. Was wollen Sie machen oder erreichen und wofür wollen Sie stehen? Nutzen Sie die Begeisterung als Antrieb und Grundlage – sowohl für Ihre Personenmarke als auch für Ihre Jobsuche. Bewerber, die Ihre Leidenschaft vermitteln können, haben größere Chancen, Personaler zu überzeugen.

  • Lernbereitschaft

    Wer eine Personenmarke aufbauen und pflegen will, muss bereit sein, immer weiter zu lernen und die neuen Erkenntnisse in sein Handeln einfließen zu lassen. Ausprobieren und herausfinden, was funktioniert – und was eben nicht – ist zwar nicht immer leicht, doch ein effektiver Weg, um Ihre Personenmarke langfristig zu erhalten.

Authentizität für eine erfolgreiche Personenmarke: Attraktivität und Authentizität

Bei der Werbung in eigener Sache und dem Aufbau einer Personenmarke darf nicht vergessen werden: Das Ganze funktioniert nur mit der nötigen Authentizität. Wer sich selbst als etwas verkaufen und präsentieren will, das er nicht ist, wird schnell enttarnt.

Schreiben Sie sich nicht einfach irgendwas auf die Fahnen. Es muss nachvollziehbar und glaubhaft sein, warum Sie sich genau so und nicht anders positionieren. Das funktioniert letztlich nur über ein ganzheitliches Bild, entsprechende Expertise, Erfahrungen und Leistungen. Darüber reden, Aufmerksamkeit schaffen und die eigene Marke bekannt machen ist dann nur der folgende Schritt.

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[Bildnachweis: Jiw Ingka by Shutterstock.com]

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