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Zauberwort: Kleines Wort, große Wirkung

Wie lautet das Zauberwort? – Mit dieser Frage sollen Kinder an einen freundlichen Umgangston erinnert werden. Gute Manieren sind wichtig, helfen im zwischenmenschlichen Miteinander und machen sympathisch. Es gibt jedoch nicht nur ein Zauberwort, sondern eine ganze Reihe von Begriffen, die eine große Wirkung haben. Hier erfahren Sie, was ein Zauberwort ausmacht, welche Wirkung es mitbringen kann und welche Zauberworte Sie häufiger benutzen sollten…



Zauberwort: Kleines Wort, große Wirkung

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Was macht ein Zauberwort aus?

Ein Zauberwort gleicht einer magischen Formel. In Märchen und Geschichten können durch ein Zauberwort verborgene Räume oder Schätze entdeckt werden, andere Zauberworte vollbringen Hexereien und Verwandlungen. Ähnlich magisch funktioniert das Zauberwort, das Kindern von den Eltern beigebracht bekommen. Aus einem „Nein“ wird auf fast magische Weise ein „Ja“, nur weil das passende Zauberwort benutzt wurde. Zauberworte zeichnen sich also durch eine besondere Wirkung und einen großen Effekt aus.

Mithilfe eines Zauberworts können Sie verschiedene Ziele verfolgen und erreichen. Nicht nur im Umgang mit anderen, sondern auch für sich selbst. Wissenschaftler wissen längst, dass Sprache die persönliche Wahrnehmung beeinflussen kann. Im negativen Sinne manipulierend, im positiven Sinne um sie gezielt einzusetzen. So können Sie sich selbst motivieren, mehr erreichen oder sich vor Problemen schützen, wenn Sie das richtige Zauberwort zur richtigen Zeit nutzen.

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Diese Zauberworte sollten Sie häufiger benutzen

Die gute Nachricht: Sie können lernen, das ein oder andere Zauberwort in Ihren Sprachgebrauch aufzunehmen und häufiger zu nutzen. Damit das tatsächlich klappt, haben wir einige Beispiele für Sie aufgelistet und erklären, was diese Zauberworte Ihnen bringen:

Bitte

Hierbei handelt es sich um den absoluten Klassiker als Zauberwort. Jedem Kind wird erklärt, dass es „Bitte“ sagen soll. Wer etwas haben möchte, aber nicht darum bittet, sondern nur stumpf verlangt, wird als unsympathisch, unhöflich oder schlichtweg schlecht erzogen empfunden. Schlechte Voraussetzungen, wenn Sie jemanden fragen wollen, etwas für sich zu tun.

Der potenzielle Effekt des Zauberworts „Bitte“ kann gar nicht hoch genug gewertet werden. Oftmals verändert es den gesamten Verlauf einer Konversation und Interaktion. Aus einem bestimmten „Nein“ kann durch ein freundliches Bitten ein offenes Lächeln und Zustimmung werden.

Danke

Wo „Bitte“ als Zauberwort funktioniert, darf ein „Dankeschön“ natürlich nicht fehlen. Leider wird viel zu häufig auf einen ordentlichen Dank verzichtet, obwohl dieser angebracht wäre. So entsteht der Eindruck, Sie würden Hilfe als selbstverständlich erachten oder nicht schätzen, was andere für Sie tun. Wenig überraschend, dass Ihr Umfeld irgendwann nicht mehr bereit ist, etwas Nettes für Sie zu tun.

Dankbarkeit sollten Sie nicht nur anderen, sondern auch sich selbst gegenüber praktizieren. Dafür müssen Sie das Zauberwort nicht einmal laut aussprechen. Erinnern Sie sich an die vielen Dinge, für die Sie dankbar sein können und die alles andere als selbstverständlich sind. Mit dieser Einstellung können Sie glücklicher und zufriedener im Leben werden – durch ein simples Danke sagen

Nein

Kurz – aber für viele schwer auszusprechen. Mit einem klaren „Nein“ können Sie Grenzen aufzeigen, sich nicht ausnutzen lassen oder anderen klar machen, dass Sie mit einem Verhalten nicht einverstanden sind und es sich nicht länger gefallen lassen. Das schaffen aber nur wenige. Aus Angst vor Konflikten wird zurückgezogen und immer brav „Ja“ gesagt. Lernen Sie, für sich einzustehen und „Nein“ zu sagen, wenn es Ihnen zu viel wird.

Dies gilt ebenso sich selbst gegenüber. Unterscheiden Sie, ob etwas gut für Sie ist oder ob Sie Nein zu sich selbst sagen müssen. Nicht jede Idee ist ein brillanter Einfall, nicht jede Entscheidung der richtige Weg. Außerdem ist es manchmal nötig, sich die eigenen Grenzen bewusst zu machen, um sich selbst nicht auszubeuten und zu überfordern.

Ich

Hilfsbereitschaft, ein offenes Ohr für Probleme anderer und der Wille, Familie, Freunden oder Kollegen unter die Arme zu greifen – all das ist wichtig und unterstützenswert. Vergessen Sie dabei aber bitte nicht sich selbst und sagen Sie öfter ein einfaches Wort: Ich. Tun Sie nicht immer nur etwas für andere, sondern nur für sich. Dabei müssen Sie den Altruismus nicht gänzlich abschreiben, sondern in Grenzen praktizieren.

Gleiches gilt für den Egoismus. Sie sollen nicht durch die Welt laufen und ausschließlich an sich selbst denken. Manchem tut es aber gut, etwas häufiger an die eigenen Bedürfnisse zu denken und sich durch dieses Zauberwort daran zu erinnern.

Jetzt

„Morgen, morgen, nur nicht heute…“ – Viele Menschen sind wahre Meister darin, unangenehme Dinge aufzuschieben, um diese nicht erledigen zu müssen. So bleiben sie liegen, in der Hoffnung, dass sie sich von selbst erledigen oder jemand anderes sich der Sache annimmt. Mit dieser Mentalität lernen Sie nie, Probleme anzugehen und zu lösen. Wenn Sie einer Sache dann nicht mehr aus dem Weg gehen können, ist es umso schwieriger. Sagen Sie sich lieber: Das mache ich „jetzt sofort“ – das spart Zeit, Nerven und stärkt die Disziplin.

Eine Jetzt-Einstellung sollten Sie auch bei Ihren Zielen und Träumen beherzigen. Warten Sie nicht darauf, eines Tages anzufangen. Halten Sie sich an das „Jetzt“ und beginnen Sie sofort. Sie müssen nicht alles in kürzester Zeit erreichen, doch wenn Sie jetzt den ersten Schritt machen, sind Sie bereits auf dem Weg.

Trotzdem

Schwierigkeiten, Hindernisse, Rückschläge, Niederlagen – einfach ist es nie und meist wissen Sie bereits frühzeitig, dass ein hartes Stück Arbeit vor Ihnen liegt. Ein Wort kann helfen, dass Sie sich davon nicht abschrecken lassen: „Ich mache es trotzdem!“ Keine Rückzieher, kein Aufgeben, sondern eine „Jetzt erst recht“-Einstellung führt zum Erfolg und lässt Sie große Ziele erreichen.

Nicht falsch verstehen: Sie sollen Herausforderungen nicht unterschätzen oder leichtsinnig angehen. Das geht fast immer schief. Sie sollen nur nicht vorzeitig das Handtuch werfen, sondern es trotz Schwierigkeiten versuchen und sich die zusätzliche Mühe machen.

Entschuldigung

Irren ist menschlich und jeder macht Fehler. Ein Zauberwort kommt dennoch nur wenigen über die Lippen: „Entschuldigung.“ Es kostet einige Überwindung und Mut, einen Fehler einzugestehen und sich dafür zu entschuldigen – doch hat es zahlreiche Vorteile.

Sie zeigen wahre Größe, Selbstreflexion, arbeiten an langfristigen Beziehungen, schaffen Konflikte und Streitigkeiten aus der Welt und können Ihr eigenes Gewissen bereinigen, ohne sich langfristig mit den Folgen einer ausbleibenden Entschuldigung herumplagen zu müssen.

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Zauberwörter in der Arbeitswelt

Zauberwörter können auch im Job auf vielfältige Weise eingesetzt werden, um Kommunikation, Teamarbeit und Produktivität zu verbessern. Hier sind einige Beispiele, wie Zauberwörter in der Arbeitswelt genutzt werden können:

  • Motivation
    Durch die Verwendung von Zauberwörtern können Mitarbeiter motiviert und engagiert werden. Wörter wie „Erfolg„, „Ziel“, „Herausforderung“ können die Motivation steigern und die Mitarbeiter dazu ermutigen, ihre besten Leistungen zu bringen.
  • Kommunikation
    Zauberwörter können in der Kommunikation zwischen Teammitgliedern und Vorgesetzten verwendet werden, um eine positive und unterstützende Atmosphäre zu schaffen. Wörter wie „Wertschätzung„, „Zusammenarbeit“ und „Förderung“ können dazu beitragen, ein positives Arbeitsumfeld zu fördern.
  • Problembehandlung
    Beim Umgang mit Problemen können Zauberwörter wie „Lösung“, „Innovation“ und „Kreativität“ dazu beitragen, eine positive Einstellung zu fördern und die Mitarbeiter dazu zu ermutigen, kreative Lösungen zu finden.
  • Feedback
    Zauberwörter wie „Dankbarkeit“, „Anerkennung“ und „Wertschätzung“ können in Feedback-Sitzungen verwendet werden, um die Leistungen der Mitarbeiter anzuerkennen und zu würdigen. Dies kann das Engagement und die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen.
  • Teamwork
    Wörter wie „Team“, „Zusammenarbeit“, „Zusammenhalt“ und „Unterstützung“ können dazu beitragen, ein starkes Teamgefühl zu fördern und das Teamwork zwischen den Mitarbeitern zu stärken.
  • Führung
    Führungskräfte können Zauberwörter wie „Vision“, „Zukunft“ und „Entwicklung“ verwenden, um eine klare Vision und Ziele für das Team zu setzen und die Mitarbeiter dazu zu ermutigen, diese Ziele gemeinsam zu erreichen.

Durch die gezielte Verwendung von Zauberwörtern in der Arbeitswelt können Unternehmen eine positive Arbeitsatmosphäre schaffen, die Mitarbeiter motiviert und engagiert, und letztendlich die Produktivität und den Erfolg des Unternehmens steigert.


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