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15 Warnsignale, dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind

Umfragen zeigen: Die Atmosphäre im Job ist für Mitarbeiter der wichtigste Faktor. Nicht nur ein gutes Verhältnis zu Kollegen, sondern Respekt und Wertschätzung vom Chef. Leider sieht die Realität oft anders aus. Angestellte werden als unwichtiger Teil im großen Getriebe gesehen und auch so behandelt. Sind Sie Ihrem Arbeitgeber egal? Diese 15 Warnzeichen verraten es – und was Sie tun können, wenn der Chef Ihre Arbeit nicht schätzt…

15 Warnsignale, dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind

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Sind Sie dem Arbeitgeber egal? 15 Warnsignale

Das unangenehme Gefühl, dem eigenen Arbeitgeber egal zu sein, kommt selten ohne Grund. Es ist das Ergebnis einer Vielzahl von Verhaltensweisen, die Wertschätzung am Arbeitsplatz vermissen lassen.

Wir haben 15 Warnsignale gesammelt, die darauf hindeuten, dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind:

1. Sie bekommen kein Feedback vom Chef

Wenn Ihr Arbeitgeber ein Interesse an Ihnen hat und Ihre Entwicklung im Unternehmen fördern will, wird er Ihnen regelmäßig Feedback geben. Gibt es nie eine Rückmeldung, will der Vorgesetzte Sie nicht fördern. Es ist dem Arbeitgeber egal, ob Sie besser werden oder nicht.

Noch schlimmer: Vielleicht bekommen Sie kein Feedback, weil der Chef gar nicht weiß, woran Sie gerade arbeiten und an welchen Projekten Sie beteiligt sind.

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2. Es gibt keine Flexibilität

Arbeit im Homeoffice? Flexible Arbeitszeiten? Freiere Zeiteinteilung im Job? Sind Sie dem Arbeitgeber egal, gibt es keine Flexibilität. Der Chef kümmert sich einfach nicht darum, ob in seinem Team der Wunsch nach anderen Arbeitsmodellen verbreitet ist. Er gibt Anweisungen, alle anderen müssen sich daran halten.

3. Das Gehalt stimmt nicht

Das Gehalt ist nicht alles, aber doch ein wichtiger Punkt. Es ist ein deutliches Signal, wenn Ihr Verdienst nicht zu Ihrer Position und Ihrem Wert für das Unternehmen passt. Kümmert ein Chef sich nicht um die faire Bezahlung seines Teams, sind die Mitarbeiter dem Arbeitgeber egal. Er sucht vor allem günstige Arbeitskräfte.

4. Ihre Ideen und Meinungen werden ignoriert

Der Input von Mitarbeitern ist eine wertvolle Informationsquelle. Vorschläge und Ideen ernst zu nehmen, ist ein Zeichen der Wertschätzung. Übergeht der Chef hingegen jede Ihrer Anregungen und will Ihre Meinung nicht einmal hören, sind Sie ihm scheinbar egal. Er hält nichts von Ihrer fachlichen Einschätzung.

5. Wichtige Informationen kommen nicht bei Ihnen an

Kommen wichtige Informationen nur bei Kollegen an, Sie selbst bleiben außen vor? Dann hält Ihr Chef Sie nicht für wichtig genug oder weiß nicht einmal, dass Sie von der Information betroffen sind. Schlechte oder ganz ausbleibende Kommunikation ist ein häufiges Warnsignal.

6. Der Chef sagt, dass Sie austauschbar sind

Klarer wird es kaum: Manche Führungskraft sagt frei heraus, dass Sie im Unternehmen austauschbar und damit unwichtig sind. Sätze wie „Es gibt genügend Kandidaten, die Ihren Job wollen“ oder „Wenn Sie damit unzufrieden sind, können Sie ja kündigen…“ lassen keinen Zweifel daran, dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind.

7. Niemand merkt, ob Sie da sind oder nicht

Bei einer Krankmeldung sollten Mitarbeiter schmerzlich vermisst werden – eigentlich. Bekommt Ihr Chef gar nicht mit, dass Sie ein paar Tage ausgefallen sind, sollten alle Alarmglocken läuten. Ihm ist nicht nur Ihre Gesundheit egal er hat nicht einmal gemerkt, dass Sie gar nicht da waren.

8. Es gibt keine privaten Gespräche

Ihr Vorgesetzter muss Ihnen keine privaten Details erzählen oder Sie zum Geburtstag einladen. Ein wenig privates Interesse gehört aber selbst im professionellen Umfeld dazu. Eine kurze Frage nach der Familie reicht schon aus. Gibt es nie privaten Smalltalk, kann es ein Warnsignal sein, dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind.

9. Bossing und Mobbing gehören zum Arbeitsalltag

Verbale Attacken oder aggressives Verhalten durch den Chef (Bossing) machen deutlich, dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind. Er spielt seine Macht aus und interessiert sich nicht dafür, wie es Ihnen dabei geht, ob Sie bleiben oder gehen.

Gleiches gilt bei Mobbing unter Kollegen, wenn der Arbeitgeber nicht einschreitet und die systematische Ausgrenzung und Schikane unterbindet.

10. Sie bekommen keine Hilfe

Sie sind überlastet, kommen mit Aufgaben gar nicht mehr hinterher und bitten den Chef um Hilfe – die Antwort: „Dann strengen Sie sich mehr an!“ Ein solches Verhalten kennzeichnet einen schlechten Chef und verdeutlicht, dass Sie dem Arbeitgeber egal sind. Er sieht nur Verpflichtungen und Ergebnisse.

11. Es fehlt jegliche Dankbarkeit

Sie sollten kein Dankeschön für jede einzelne Aufgabe erwarten. Dankbarkeit den Mitarbeitern gegenüber ist dennoch ein Zeichen der Anerkennung. Fehlt diese und alles gilt als Selbstverständlich, liegt der Fokus einzig auf den Leistungen, nicht auf der Person.

12. Sie bekommen nie einen Termin mit dem Chef

Gehaltsgespräche, Rückfragen zu einem Projekt oder Ihre nächsten Karriereschritte: Es gibt viele Gründe für einen Termin mit dem Chef. Bekommen Sie einen Termin oder werden Sie abgewimmelt und vertröstet? Ja, Vorgesetzte haben einen vollen Terminkalender. Für wichtige Gespräche findet sich trotzdem Zeit – scheinbar gehören Sie nicht dazu.

13. Sie werden nicht befördert

Eigentlich bringen Sie alles mit: Erfolgreiche Projekte, anhaltend gute Leistungen, Wissen über interne Prozesse, Weiterbildungen für mehr Verantwortung und höhere Positionen. Befördert werden aber immer die anderen. Ein deutliches Warnsignal, dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind. Entweder will er Sie nicht fördern oder er übersieht gänzlich, was für ein wichtiger Mitarbeiter Sie sind.

14. Die Ausstattung am Arbeitsplatz ist mangelhaft

Gute Arbeitgeber schaffen das bestmögliche Arbeitsumfeld für ihr Team. Sind Sie dem Arbeitgeber egal, zeigt sich das am Arbeitsplatz: Veraltete und abgenutzte Einrichtung, Computer aus den Anfängen des Internets und von Kaffee, Snacks oder gar frischem Obst im Büro können Sie nur träumen.

15. Mitarbeiter werden ungleich behandelt

Vorgesetzte sollten fair sein, bevorzugen aber manchmal spürbar einzelne Mitarbeiter. Eine solche ungleiche Behandlung zeigt: Einzelne Kollegen scheinen dem Chef wichtig zu sein, Sie (und andere) sind ihm hingegen egal.

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Ursachen: Warum sind Sie dem Arbeitgeber egal?

Dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind, kann verschiedene Ursachen haben. Oft gilt dabei: Sie waren dem Chef vermutlich nicht von Anfang an egal. Vielmehr hat sich diese Einstellung zu Ihnen erst mit der Zeit entwickelt. Wir stellen die häufigsten Ursachen vor, die dazu führen können, dass Ihr Vorgesetzter sich nicht (mehr) für Sie interessiert – und zeigen, dass Sie manchmal selbst daran beteiligt sind:

  • Sie sind in der falschen Unternehmenskultur
    Wertschätzender Umgang mit den Angestellten, Kommunikation auf Augenhöhe und Respekt für die wichtigen Leistungen? Davon reden viele Unternehmen, eine Umsetzung bleibt aber oft aus. Sind Sie Ihrem Arbeitgeber egal, kann das daran liegen, dass die gesamte Unternehmenskultur zu wenig Wert auf die Mitarbeiter legt.
  • Sie haben einen schlechten Chef
    Leider kommt es vor: Mancher Chef ist einfach nicht gut in seiner Position. Ein solcher Vorgesetzter sieht Angestellte höchstens als Mittel zum Zweck, für ihn sind es austauschbare Zahnrädchen, die den Betrieb zum Laufen bringen. Nicht jede Führungskraft besitzt die nötige Führungskompetenz.
  • Sie fallen nicht auf
    Es ist leicht, in einem Team unterzugehen. Wenn der Chef Sie nie bemerkt, verliert er irgendwann das Interesse. Sie müssen sich einbringen, die Aufmerksamkeit des Chefs auf sich lenken und zeigen, dass der Chef nicht an Ihnen vorbei kommt.
  • Sie bringen nicht die entsprechenden Leistungen
    Leistungsträger sind Vorgesetzten ganz sicher nicht egal. Haben Sie das Gefühl, dass Sie dem Chef egal sind, stimmen möglicherweise Ihre Ergebnisse nicht.
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Was passiert, wenn Sie Ihrem Chef egal sind?

Das geringschätzige Verhalten vom Chef bleibt nicht ohne Folgen. Wenn Sie merken, dass Sie Ihrem Arbeitgeber egal sind, entstehen mehrere Konsequenzen, die sich gegenseitig verstärken:

  • Keine Zufriedenheit
    Ohne Respekt und Anerkennung entsteht großer Frust im Beruf. Sie sind mit Ihrem Job unzufrieden, haben keinen Spaß bei der Arbeit und sind von jeder Aufgabe genervt.
  • Keine Motivation
    Ihr Arbeitgeber vermittelt Ihnen das Gefühl, nur eine unwichtige, austauschbare Arbeitskraft zu sein. Ihre Motivation sinkt auf ein Minimum. Warum noch Engagement zeigen und sich reinhängen, wenn Sie dem Arbeitgeber egal sind?
  • Kein Erfolg
    In diesem Arbeitsumfeld können Sie nicht erfolgreich sein. Der Chef schätzt Leistungen nicht, gleichzeitig verlieren Sie zunehmend Ihren Leistungsdrang. Ein Teufelskreis, der zum Stillstand Ihrer Karriere führt.
  • Keine Loyalität
    Die letzte Konsequenz: Es fehlt jede Identifikation mit Ihrem Arbeitgeber und Sie suchen nach der nächstbesten Chance, um sich beruflich neu zu orientieren. Die Geringschätzung durch den Chef macht Loyalität unmöglich.
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Vom Arbeitgeber enttäuscht: Was tun?

In einigen Fällen sind Mitarbeiter so frustriert, dass sie sich am Arbeitgeber rächen wollen. Es werden Fehler gemacht oder Aufträge zu spät erledigt, um dem Chef zu schaden. So verständlich Ihr Ärger ist – von einem solchen Verhalten raten wir dringend ab.

Als ersten Schritt können Sie ein offenes Gespräch suchen. Schildern Sie Ihre Wahrnehmung und Erwartungen. Versuchen Sie auf Vorwürfe zu verzichten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Vielleicht ist Ihr Eindruck falsch und der Chef schätzt Sie viel mehr, als Sie glauben. Sprechen Sie auch darüber, was sich in Zukunft ändern kann.

Lässt sich die Situation nicht verbessern, sollten Sie über einen Jobwechsel nachdenken. Schreiben Sie Bewerbungen und kündigen Sie, wenn Sie eine neue Stelle gefunden haben. Das ist besser als eine Kündigung zu provozieren und den Jobverlust erklären zu müssen.

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[Bildnachweis: vectorlab2D by Shutterstock.com]

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