Kündigung vorbereiten: Das sollten Arbeitnehmer beachten
Fehlende Perspektive im aktuellen Unternehmen, Veränderungen im privaten Bereich oder das verlockende Angebot eines anderen Arbeitgebers - die Gründe für eine Kündigung sind vielfältig. Doch obwohl ein Arbeitgeberwechsel in einer Karriere heutzutage kein Makel ist, sondern ein gezieltes Instrument der persönlichen und beruflichen Entwicklung sein kann, ist es keine alltägliche Situation. Die Frage lautet daher: Wie eine Kündigung vorbereiten? Denn klar ist auch: So eine Entscheidung sollte nicht Hals über Kopf gefällt werden. Eine durchdachte Kündigung entscheidet mit darüber, ob Sie das Unternehmen im Guten verlassen oder nicht. Und ganz nebenbei schaffen Sie damit auch die Grundlage für spätere Bewerbungen...

Kündigung vorbereiten: Situation analysieren

Selten reift der Entschluss, eine Kündigung vorzubereiten über Nacht. Mancher Arbeitnehmer ist enttäuscht vom geringen Handlungsspielraum, ein anderer fühlt sich bei der Beförderung übergangen.

Vielleicht gab es auch mit dem Unternehmen oder Ihrem Chef einige Differenzen, die zu Ihrer Entscheidung beigetragen haben, doch am Ende sollte man immer in der Lage sein, sich gegenseitig noch mit Respekt zu behandeln. Daher ist bei allem Ärger wichtig, dass Sie nie überstürzt handeln, sondern sich die Zeit nehmen, um Ihre Situation zu reflektieren.

Gerade wenn ein konkreter Anlass dazu führt, dass Sie Ihre Kündigung vorbereiten, kann eine gewisse zeitliche Distanz hilfreich sein: An den folgenden Tagen haben sich die Wogen geglättet, Sie sehen wieder klarer und die Situation stellt sich anders dar.

Wären Sie Ihrem ersten Impuls gefolgt, wäre es nun schon zu spät. Bleiben Sie bei Ihrer anfänglichen Einschätzung, können Sie immer noch eine planvolle Kündigung vorbereiten.

Kündigung vorbereiten: Gründe zu kündigen

Es gibt zahlreiche Untersuchungen darüber, warum Mitarbeiter irgendwann die Nase voll haben, kündigen und zur Konkurrenz wechseln. Das Interessante daran ist: Die Prozentzahlen mögen wechseln, die Ursachen aber nie. Im Kern sind es immer dieselben Gründe, warum Mitarbeiter freiwillig und vorzeitig ausscheiden. Allesamt sollten sie Managern zu denken geben:

  • Das Persönliche fehlt.

    Dieser Punkt steht meist ganz oben auf den Listen. Jedes noch so perfekte Management, jede noch so perfekte Organisation kann einen Mangel an Beziehungen nicht wettmachen. Wenn sich Mitarbeiter nur noch wie Maschinen fühlen, sind sie entweder bald verschlissen oder verlassen den Laden.

  • Die Bezahlung ist ungerecht.

    Kaum etwas frustriert so sehr, wie das dauerhafte Gefühl ausgebeutet zu werden. Steigern lässt sich das nur noch durch enorme Gehaltsgefälle – oder sehr geringe zwischen Viel- und Minderleistern.

  • Die Belohnungen sind intransparent.

    Gehaltserhöhungen, Boni, Prämien – all das ist Ausdruck von Wertschätzung. Und wer viel leistet, will dass das auch anerkannt wird und Folgen hat. Am liebsten monetäre. Wenn jedoch unklar ist, unter welchen Umständen das geschieht, weckt das Neid und im Falle des Ausbleibens sogar Wut.

  • Die Leistungsziele bleiben unklar.

    Zielvereinbarungen und variable Gehaltsanteile als Führungs- und Motivationsinstrument sind heute gang und gäbe. Es spricht ja auch einiges dafür. Doch sie werden zur Katastrophe, wenn die Ziele sowie die dafür nutzbaren Ressourcen schwammig bleiben. Das öffnet Willkür Tür und Tor.

  • Die Mitarbeiter werden nicht integriert.

    Natürlich gibt es in den meisten Unternehmen kurze Einführungen, vielleicht einen Rundgang, ein Handbuch inklusive Organigramm. Aber das war’s. Eine systematische Integration auf mehreren Ebenen inklusive Netzwerke findet nicht statt. Effekt: Wirklich eingebunden ist der Neuzugang nie, der Wechsel für ihn deshalb emotional ganz leicht.

  • Eine Weiterentwicklung findet nicht statt.

    Manager postulieren zwar gerne das lebenslange Lernen, sie sprechen vom Fordern und Fördern der Belegschaft. Nicht selten bleibt es aber nur beim Fordern. Fatal! Wahre Talente wollen sich weiterentwickeln, unbedingt. Wenn nicht im eigenen Unternehmen, dann eben im nächsten.

  • Die Ziele sind unrealistisch.

    Psychologen, wie etwa der Kreativitätsforscher Mihaly Csikszentmihalyi beschreiben jenen optimalen Zustand, in dem wir maximal für eine Aufgabe motiviert sind, als Flow. Flow entsteht an der Grenze zwischen Überforderung (Angst) und Unterforderung (Langeweile). Flow entsteht allerdings nicht exakt auf der Grenze zwischen Unter- und Überforderung, sondern leicht darüber. Anders formuliert: Wir sind genau dann optimal motiviert, kreativ, produktiv, wenn uns eine Aufgabe (ein Projekt, der Job...) nicht langweilt, aber immer noch herausfordert.

  • Die Führungsetage schweigt.

    Mitarbeiterzufriedenheit hat enorm viel mit Kommunikation zu tun, weil sich Wertschätzung glaubwürdig eben nicht allein monetär ausdrücken lässt. Neben dieser individuellen verbalen Zuwendung durch den direkten Vorgesetzten brauchen Mitarbeiter aber auch immer wieder die Bestätigung, dass ihre Arbeit insgesamt Werte schafft – und am Markt Erfolg hat.

Kündigung vorbereiten: Professionalität zeigen

Ich habe gekündigt, ab jetzt können mir Unternehmen, Chef und Kollegen egal sein. - So oder so ähnlich mag der eine oder andere Arbeitnehmer denken. Es ist dann wie bei der inneren Kündigung: Das Verhalten den Kollegen und Kunden gegenüber wird unaufmerksam, das Engagement insgesamt lässt nach.

Aber wie heißt es so schön? Man sieht sich immer zweimal im Leben. Denn selbst wenn Sie bereits einen neuen Job in Aussicht haben, fragen neue und potenzielle Arbeitgeber gelegentlich bei den ehemaligen Arbeitgebern Ihrer Bewerber nach.

Haben Leistung und Verhalten zum Schluss deutlich nachgelassen, wird genau dieser Eindruck haften bleiben - und neuen Arbeitgebern auf Nachfrage mitgeteilt. Jahrelange gute Zusammenarbeit und erbrachte Leistungen geraten leicht in Vergessenheit, wenn das aktuelle Verhalten etwas anderes zum Ausdruck bringt.

Schlussendlich sabotieren Sie so also Ihre eigenen Bewerbungs- und Jobchancen. Hinzu kommt, dass eine Und nach mir die Sintflut-Mentalität einen unprofessionellen Eindruck hinterlässt.

Kündigung vorbereiten: Warum es sich lohnt

Der einfachste Weg wäre, dem Chef die Kündigung auf den Tisch zu knallen und bis zum Ende der Kündigungsfrist allem und jedem aus dem Weg zu gehen, zum Schluss noch schnell ein Tschüss in die Runde zu rufen und sich davon zu machen. Aber der auf den ersten Blick bequemste Weg ist nicht der beste. Hier die Vorteile, wenn Sie Ihre Kündigung vorbereiten:

  1. Sie schonen Ihre Nerven, wenn Sie geplant vorgehen. Das beinhaltet auch, dass Sie nach Möglichkeit nicht so kündigen, dass Sie mitten in einem Projekt, das Sie verantworten, den Betrieb verlassen. Wenn Sie hingegen ordentlich abschließen und für klare Verhältnisse vor Ihrer Kündigung sorgen, können Sie unangenehme Überraschungen vorbeugen.
  2. Sie verhindern Missverständnisse, wenn Sie sich rechtzeitig um die saubere Übergabe laufender Projekte kümmern. So ist ein reibungsloser Betriebsablauf auch nach Ihrem Ausscheiden gewährleistet. Haben Sie alles übergeben, können Sie ruhigen Gewissens gehen.
  3. Sie hinterlassen einen positiven Eindruck im Unternehmen. Dieser ist nicht nur für die Nachfrage potenzieller neuer Arbeitgeber wichtig, sondern auch für den Fall, dass Sie später möglicherweise in neuer Funktion zurückkehren oder auf anderem Weg wieder aufeinandertreffen - man sieht sich bekanntlich immer zwei Mal im Leben.

Kündigung vorbereiten: Muster für die richtige Wortwahl

Kündigung vorbereiten Gespräch Kündigung ArbeitnehmerWenn Sie gedanklich schon einen Schritt weiter sind und überlegen, wie so ein Kündigungsschreiben im Detail aussehen sollte, dann haben wir HIER kostenlose Kündigungsschreiben Muster (PDF). Dort können Sie nachlesen, welche diplomatischen Formulierungen für Ihr Kündigungsschreiben Sie verwenden können.

Wie bringe ich meinem Chef die Kündigung bei

Diese Frage ist von zentraler Bedeutung. Wenn das Verhältnis eher freundschaftlicher Natur ist, versteht es sich von selbst, dass Sie sich verantwortlich fühlen. Dazu sollten Sie auf jeden Fall den richtigen Zeitpunkt für ein ruhiges Gespräch wählen und ihn nicht mit dieser Nachricht überfallen.

Aber auch bei einem nicht ganz ungetrübten Verhältnis müssen Sie sich an formale Vorgaben halten und sollten Sie Professionalität zeigen: Auch wenn man sich Ihnen gegenüber nicht immer so verhalten hat.

Im Klartext heißt das:

  • Sie müssen die Kündigungsfrist einhalten.

    Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt in § 622 die Kündigungsfristen im Falle einer ordentlichen Kündigung, die grundsätzlich sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer gelten. Demnach beträgt die Grundkündigungsfrist vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende.

    Bei längerer Betriebszugehörigkeit verlängert sich die Kündigungsfrist einseitig für den Arbeitgeber. Wenn Sie ein gutes Verhältnis zu Ihrem Chef haben, sollten Sie damit auch nicht unnötig lange (unmittelbar vor Beginn der vertraglichen Kündigungsfrist) warten, denn letztlich geben Sie Ihrem Chef so auch die Chance, sich nach adäquaten Ersatz für Sie umzuschauen.

  • Sie sollten Ihren Vorgesetzten zuerst informieren.

    Sei es aus Respekt vor seiner Position, sei es, weil das freundschaftliche Verhältnis es gebietet: Sie geben ihm oder ihr so die Möglichkeit, das Gesicht zu wahren. Würde Ihr Vorgesetzter es über andere Kanäle - etwa über den Flurfunk oder den obersten Chef - erfahren, würde es sich nachteilig auf sein Ansehen auswirken.

    Umgekehrt sagt es natürlich auch etwas über Ihr gemeinsames Verhältnis aus. So etwas kann sich nachteilig auswirken. Auf Tagungen oder Messen laufen sich Führungskräfte über den Weg und solche Vorfälle können sich im Nachgang für Sie zum Eigentor entwickeln.

  • Sie sollten Haltung wahren.

    Je nach Art Ihrer Beziehung zum Vorgesetzten ist eine mehr oder weniger persönliche Form der Kündigung möglich. Was Sie vermeiden sollten: Rechtfertigungen. Große Entschuldigungen sind fehl am Platze, denn es ist Ihr Recht zu kündigen.

    Eine mögliche Formulierung bei einem guten Verhältnis zum Chef wäre:

    • In den Jahren hier bei (Unternehmensname) habe ich mich sehr wohl gefühlt. Ich hatte die Gelegenheit, neue Kenntnisse zu erwerben und Fähigkeiten zu entwickeln, dafür bin ich sehr dankbar. Mir wurde jetzt die Möglichkeit eröffnet, in einer anderen Stelle zu arbeiten, die meinen Interessen sehr nahe kommt und bei der ich noch vieles lernen kann. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, diese Chance zu ergreifen. Daher möchte ich mit Ihnen besprechen, wie meine restliche Zeit hier im Unternehmen noch sinnvoll gestaltet werden kann, damit die Übergabe möglichst reibungslos funktioniert.

    Wenn Ihr Verhältnis hingegen nicht so gut war und Ihr Chef Sie fragt, können Sie ausweichend antworten:

    • Ich habe meine Entscheidung unabhängig von meinem jetzigen Arbeitsumfeld getroffen. Die neue Stelle fordert meine derzeitigen Interessen und Fähigkeiten stärker.

    Eine dritte Möglichkeit wäre, Ihrem Chef eine ehrliche Antwort zu geben. Die Kunst ist hier, möglichst fair und konstruktiv die Kritik zu äußern und nicht zum Rundumschlag auszuholen, etwa:

    • Ich hätte mir eine stärkere Miteinbeziehung des Teams gewünscht.

Kündigung vorbereiten: Haben Sie an alles gedacht?

Gespräch Kündigung ArbeitnehmerFür die letzten Tage im Unternehmen gilt es sowohl organisatorische als auch persönliche Aspekte zu bedenken und vorzubereiten. Sie können Ihre Aufgaben noch so sauber und gut abschließen:

Wenn auf der menschlichen Ebene das Verständnis bei Kollegen und Chef fehlt, werden Sie das Unternehmen nicht im Guten verlassen. Haben Sie andererseits ein gutes Verhältnis zu Kollegen und Chef, hinterlassen jedoch Chaos und viele offene Baustellen, wird sich das auch nicht positiv auf Ihren Ruf auswirken.

Als Hilfestellung für die Vorbereitung haben wir die wichtigsten Fragen vor der Kündigung für Sie zusammengestellt. Unsere Checkliste können Sie auch als kostenloses PDF herunterladen.

    Organisatorische Ebene

  • Wem müssen Sie Ihre Kündigung konkret übergeben?
  • Wie gestalten Sie die Übergabe für beide Seiten am besten?
  • Mit wem müssen Sie wegen Ihres Arbeitszeugnisses sprechen?
  • Können oder sollen Sie das Arbeitszeugnis selbst vorformulieren?
  • Wollen und können Sie aus dem Job Referenzen mitnehmen?
  • Welche Aufgaben und Projekte wollen Sie noch abschließen?
  • Haben Sie eine Liste all Ihrer aktuell offenen Aufgaben?
  • Welche Kollegen und Kooperationspartner müssen Sie vorwarnen?
  • Wie werden die von Ihnen betreuten Kunden über Ihren Abschied informiert?
  • Haben Sie Checklisten für Ihre Projekte?
  • Wie können Sie Ihre Projekte möglichst stressfrei übergeben?
  • Haben Sie Sicherungskopien von allen wichtigen Daten?
  • Sind alle offenen Fragen in Ihren Projekten beantwortet und geklärt?
  • Welche Ihrer persönlichen Unterlagen wollen Sie im Unternehmen lassen?
  • Gibt es Absprachen mit Kooperationspartnern, die direkt mit Ihrer Person zusammenhängen?
  • Gibt es eine nachvollziehbare Zeitplanung für Ihre Projekte?
  • Wie können Sie Ihrem Chef die Übergabe der Projekte erleichtern?
  • In welche Projekte sollten Sie Ihren Nachfolger persönlich einarbeiten?
  • Persönliche Ebene

  • Gibt es schwelende Konflikte, die Sie noch klären sollten?
  • Sind Sie mit sich und Ihren Kollegen im Reinen?
  • Gibt es Kollegen, denen Sie vertrauen und die Sie vorab informieren wollen?
  • Wie können Sie Ihrem Chef deutlich machen, dass die Kündigung nichts mit ihm zu tun hat?
  • Geben Sie die Kündigung im Team bekannt oder übernimmt das Ihr Chef?
  • Wie wird Ihr Chef nach vollzogener Kündigung mit Ihnen umgehen?
  • Wie werden Ihre Kollegen reagieren?
  • Welche Gespräche wollen Sie noch vor Ihrem Abschied führen?
  • Mit welchen Kollegen oder Vorgesetzten wollen Sie Kontakt halten?
  • Wie werden Sie mit Gerüchten oder Spekulationen zu Ihrer Kündigung umgehen?
  • Wie wird sich die Kündigung privat auswirken?
  • Welchen Eindruck wollen Sie im Unternehmen hinterlassen?
  • Wie können Sie diesen verstärken und verankern?
  • Wie wollen Sie sich von Ihrem Team und Ihren Kollegen verabschieden?
  • Wie werden Sie mit Fragen zu Ihrem neuen Job umgehen?

Kündigung vorbereiten bei besserem Angebot

Für manche mag es wie ein Luxusproblem klingen, doch wer als Arbeitnehmer ein besseres Jobangebot von einem anderen Unternehmen erhält, ist erst einmal in der Zwickmühle: Soll er seine sichere Festanstellung aufgeben? Eine neue Stelle bietet womöglich ganz andere Entwicklungsmöglichkeiten.

Andererseits: Manchmal trügt der Schein und die Probezeit erweist sich bereits als Alptraum. Sollten Sie sich in einer ähnlichen Situation befinden, können Sie mit unserem Selbsttest Ihrer Entscheidung näher kommen, ob Sie Ihren aktuellen Job kündigen sollten.

Die Antwort ist nie ganz einfach, denn die Kündigung eines an sich intakten Arbeitsverhältnisses ist natürlich immer ein gewisser Loyalitätsbruch, wenn er auch nachvollziehbar ist. Verstehen Sie sich sehr gut mit Ihrem Chef dürfte Ihnen die Entscheidung trotzdem schwer fallen. Dennoch gilt letztlich:

Jobwechsel gehören zum Arbeitsleben dazu. Aber: Kündigen Sie nie bevor...

  • Sie beim neuen Arbeitgeber den Bewerbungsprozess durchlaufen haben.
  • alle Verhandlung über Ihre künftigen Aufgaben und das Gehalt abgeschlossen sind.
  • sich beide Seiten einig sind.
  • Sie den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben in den Händen halten.

Denn auch das kommt vor: Verhandlungen werden abgebrochen, weil sich der neue Arbeitgeber kurzfristig doch noch für einen anderen Kandidaten entscheidet. Eine mündliche Zusage ist theoretisch zwar bindend, aber den Nachweis zu erbringen schwierig.

Oder aber Sie konnten sich in Sachen Gehalt, Boni oder Zusatzleistungen nicht einig werden. Falls Sie dann schon gekündigt haben, stehen Sie womöglich bald arbeitslos auf der Straße.

Und weil Sie juristisch die Arbeitslosigkeit selbst herbeigeführt haben, bekommen Sie beim Arbeitslosengeld auch noch eine temporäre Sperre aufgebürdet. Das Risiko können Sie vermeiden.

[Bildnachweis: KieferPix by Shutterstock.com]

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