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Toxische Menschen erkennen + warum Sie diese anziehen!

Man muss nicht alle Menschen mögen, aber manche sind pures Gift. Sie lügen, betrügen, manipulieren, zerstören Träume und Beziehungen und ziehen alles und jeden um sie herum herunter. Toxische Menschen wirken enorm schädlich auf Körper und Seele. Und womöglich ziehen Sie diese durch Ihre positive Art auch noch an! Wir zeigen, an welchen Symptomen Sie schon früh toxische Menschen erkennen und was der richtige Umgang mit den gefährlichen Giftspritzen ist…

Toxische Menschen erkennen + warum Sie diese anziehen!

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Definition: Was sind toxische Menschen?

Toxische Menschen sind negative Zeitgenossen, die nachweislich schlechten Einfluss auf uns haben und uns durch ihr Verhalten runterziehen sowie gezielt schaden. Das können Familienmitglieder sein, ebenso vermeintliche Freunde oder Kontakte und Follower in Social Media (z.B. Hater). Diese Menschen geben uns ein permanent schlechtes Gefühl, lügen, betrügen, manipulieren oder verletzen andere, stellen sich selbst in den Mittelpunkt und kennen weder Scham noch Grenzen.

Toxische Beziehungen sind oft von subtiler psychischer Gewalt geprägt. Das Spektrum reicht von Manipulation über Unterdrückung bis hin zu emotionalem Missbrauch. Eine besonders extreme Form ist dabei das Gaslighting. Dabei untergräbt der Partner das Selbstbewusstsein des jeweils anderen, indem ihr oder ihm eine falsche Realität vorgaukelt wird. Kurz: Toxische Menschen sind pures Gift für Seele und Geist und hinterlässt dort oft tiefe Spuren.

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Was sind die Ursachen für toxisches Verhalten?

Die Ursachen für toxisches Verhalten liegen meist in der Kindheit: Diese Menschen haben oft einen Mangel an Liebe, häusliche Gewalt oder andere traumatische Erlebnisse erfahren. Diese Traumata führen dann zu starken Minderwertigkeitsgefühlen und einem starken Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Allerdings kompensieren negative Menschen dies, auf eine gestörte Art: Sie werten sich auf, indem sie andere abwerten und auf ihr Niveau herunterziehen.

Toxizität ist – anders als Narzissmus – als psychische Störung nicht anerkannt. Die Verhaltensmuster bleiben aber bis ins hohe Erwachsenenalter bestehen, wenn sie nicht therapiert werden. Die Betroffenen schaden dabei nicht nur ihrem Umfeld, sondern am meisten sich selbst.

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Toxische Menschen erkennen: Verräterische Symptome

Toxische Beziehungen sind anstrengend, zermürbend, giftig. Im Extrem können sie sogar krank machen. Umso wichtiger ist es, toxische Menschen frühzeitig zu erkennen. Immerhin gibt es dafür einige verräterische Verhaltensweisen und Warnzeichen:

1. Toxische Menschen sind unehrlich

Ob Lügen oder bewusste Manipulation: Einem toxischen Menschen ist jedes Mittel recht, um die eigenen Ziele zu erreichen, seine Meinung durchzusetzen oder einen Vorteil zu erzielen. Solange es den eigenen Zwecken dient, nutzen toxische Menschen das Vertrauen anderer aus, verdrehen die Wahrheit oder lassen wichtige Informationen einfach weg. Nicht selten setzen sie ihre Opfer emotional unter Druck oder suggerieren ihnen, dass sie an allem Schuld sind. Eine besonders perfide Art von toxischen Menschen ist das Verbreiten von Gerüchten oder Intrigen, um den Ruf und das Selbstvertrauen anderer zu vernichten.

2. Toxische Menschen überschreiten Grenzen

Toxischen Menschen ist egal, ob sie etwas dürfen oder ob andere unter ihrem Verhalten leiden – sie tun es einfach oder provozieren aus Banalitäten Streit. Ein Beispiel: Ihr Nein wird permanent ignoriert. Stattdessen werden wie weiterhin bedrängt und genötigt. Diese Grenzüberschreitung ist nicht nur übergriffig, sondern teils auch verletzend. Gleichzeitig kennen toxische Menschen keine Entschuldigungen. Sie sehen sich mit ihrem Verhalten stets im Recht und bleiben von Diskussionen oder Fakten unbeeindruckt.

3. Toxische Menschen wollen keine Lösung

Im Positiven könnte man denken, toxische Menschen seien bloß hartnäckig oder durchsetzungsstark. Falsch! Tatsächlich sind sie nicht in der Lage, Kompromisse einzugehen oder willens, eine gemeinsame Lösung zu finden. Sie werden stur auf dem eigenen Standpunkt beharren – und auf Kritik besonders empfindlich reagieren. Weder sind sie an einem Austausch interessiert, noch diskutieren sie ergebnisoffen. Ihr Ziel ist allein die Zustimmung der anderen.

4. Toxische Menschen denken nur an sich

Egoismus ist fast noch untertrieben. Toxische Menschen sind nicht die Sonne, um die sich alles drehen muss – sie sehen sich als einzigen Stern im Universum. Entsprechend vermitteln sie Ihnen permanent den Eindruck, in keinem Bereich gut genug zu sein, oder sie untergraben regelmäßig Ihr Selbstvertrauen. Wer es wagt, sich davon zu befreien, muss mit Beleidigung und Verleumdung rechnen. Denn Widerspruch kratzt am unantastbaren Selbstbild der Sonnenkönige.

5. Toxische Menschen vergiften das Umfeld

Ein einziger toxischer Mensch reicht, um die Atmosphäre in einer ganzen Gruppe zu vergiften. Solche Typen spielen alle gegeneinander aus, drängen sich in den Vordergrund, sorgen für Streit und forcieren ein Klima des Misstrauens und Neides. Niemandem wird der Erfolg gegönnt, jede Idee wird klein geredet und wenn jemand doch etwas erreichen sollte, werden bereits Pläne geschmiedet und Tratsch verbreitet, um daran etwas zu ändern. Daraus ziehen die Giftspritzen am Ende noch eigene Energie.

6. Toxische Menschen setzen andere unter Druck

Negative Menschen umgarnen Sie, solange Sie ihnen nützlich sind. Dann fressen Sie regelrecht Kreide. Aber wehe, Sie spielen das Spiel nicht länger mit: Dann nutzt der Toxiker gerne Erwartungsdruck als Manipulations-Mittel. Jeder Fehler von Ihnen wird lang und breit thematisiert, während positive Entwicklungen unter den Teppich gekehrt werden. Wer sich von ihnen emanzipieren will, wird weiter unter Druck gesetzt – häufig durch Schuldgefühle. Typischer Spruch: „Dass du mich so im Stich lässt, hätte ich nicht von dir erwartet!“

7. Toxische Menschen sehen alles negativ

Es gibt Feststeller, und es gibt Absteller. Toxische Menschen gehören zum ersten Schlag: Sie suchen und finden überall Probleme, aber nie eine passende Lösung dazu. Stattdessen beschweren sie sich, jammern herum oder verkomplizieren jede Aktion auf negative Weise. Das fiese daran ist, dass diese negative Stimmung im Job schnell abfärben und sich auf das gesamte Team übertragen kann. Dann wird es zum gefährlichen Bremsklotz für alle.

Negative Menschen erkennen: 9 weitere Warnzeichen

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Umgang mit toxischen Menschen: Ignorieren, loslassen, meiden

Toxische Menschen können in Rekordzeit aus einem normalen Tag eine einige Hölle machen. Letztlich gibt es nicht viele Optionen, wie Sie auf solche Menschen in Ihrem Umfeld reagieren können. Klar, jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Stellen Sie aber fest, dass diese Menschen Ihnen dauerhaft schaden (vielleicht sogar bewusst), dann suchen Sie das Weite – und zwar schnell und konsequent! Wir empfehlen für den Umgang mit toxischen Menschen folgende Eskalationsstufen:

  1. Ruhe bewahren
    Versuchen Sie das Verhalten nie persönlich zu nehmen. Das ist schwer, ja. Tatsächlich aber ist das giftige Verhalten kein persönlich gemeinter Angriff, sondern Ventilieren von Lebensfrust und eine Form der Selbsttherapie. Die arme Wurst kann nicht anders als negativ. Mitleid wäre die passendere Reaktion.
  2. Verhalten ansprechen
    Leider sind toxische Menschen extrem resistent, wenn Sie diese auf ihr negatives Fehlverhalten ansprechen. Im ersten Anlauf ist es aber einen Versuch wert. Wichtig jetzt: Versuchen Sie nicht zu überzeugen, sondern machen Sie deutlich, was Sie konkret stört und welche Verhaltensveränderung Sie erwarten. Punkt.
  3. Konsequenzen aufzeigen
    Manchmal helfen nur klare Ansagen und Grenzen. Fällt zum Beispiel ein Kollege immer wieder mit toxischem Verhalten auf, machen Sie deutlich, dass Sie das nicht länger hinnehmen. Entweder er stellt das ab, oder Sie wenden Sie beim nächsten Vorfall ohne Umschweife an den Chef oder die Personalabteilung. In besonders schweren Fällen ist es sogar ratsam, diese Menschen vor vollendete Tatsachen zu stellen und ohne Vorwarnung Konsequenzen zu ziehen.
  4. Mitstreiter suchen
    Sie werden nicht der oder die Einzige sein, die von einem negativen Menschen malträtiert wird. Suchen Sie daher nach Leidgenossen – im Job oder in den sozialen Medien und verbünden sie sich. Gemeinsam haben Sie deutlich mehr Überzeugungskraft – auch gegenüber Schiedsrichtern wie dem Chef.
  5. Kontakt vermeiden
    Wenn nichts hilft (und das passiert in 97 Prozent aller Fälle), hilft nur: Loslassen! Meiden Sie in letzter Konsequenz alle toxischen Menschen in Ihrem Privatleben und versuchen Sie diese im Beruf weitestgehend zu ignorieren. In Social Media gibt es zum Glück das beherzte „Blocken“ solcher Kontakte. Jede investierte Minute in diese Menschen ist vergeudete Lebenszeit.

Toxische Menschen Spruch: Wenn du den Umfeld nicht verändern kannst, dann verändere dein Umfeld!

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4 überraschende Gründe, warum Sie toxische Menschen anziehen

Es ist ein Irrglaube, dass Sie toxische Menschen durch eigene schlechten Seiten anziehen. Vielleicht denken Sie jetzt an das Sprichwort: „Gleich und gleich gesellt sich gern.“ Das trifft auf toxische Beziehungen jedoch überhaupt nicht zu. Richtiger ist vielmehr: „Gegensätze ziehen sich an.“ Bedeutet: Sie ziehen toxische Menschen vor allem durch Ihre besonders positiven Eigenschaften und Verhaltensweisen an! Beispiele:

Sie sind gerne hilfsbereit

Anderen Ihre Hilfe anzubieten, macht nicht nur sympathisch, sondern stärkt Beziehungen. So jemanden hätten die Giftspritzen auch gerne in ihrem Umfeld – und sei es nur, um Ihre Gutmütigkeit auszunutzen. Hinterfragen Sie daher regelmäßig, ob Ihre Hilfsbereitschaft auch erwidert wird. Vor allem wenn eine Freundschaft einseitig wird, ist das ein veritables Warnzeichen.

Sie sind ein guter Zuhörer

Die meisten Menschen wissen einen guten Zuhörer zu schätzen. Auf diese Stärke dürfen Sie stolz sein. Allerdings bemerken auch toxische Menschen schnell, dass Sie immer ein offenes Ohr haben. Und so finden Sie sich schnell in einer Beziehung wieder, in der Sie nur die Bedürfnisse und Probleme des anderen besprechen, aber nie die eigenen.

Sie teilen Ihre Ideen

Sie haben eine zündende Geschäftsidee, ein attraktives Lebensziel oder eine geniale Vision für die Zukunft? Klasse! Und weil Sie so begeistert davon sind, erzählen Sie es weiter… Eigentlich nicht falsch, es sei denn, Sie treffen auf einen toxischen Menschen. Der oder diejenige wird die Chance nutzen, und Ihre Träume schlecht reden, Zweifel säen oder Ihnen einreden, dass Sie es nicht schaffen werden. Das alles sagt zwar mehr über die Grenzen der toxischen Person als über Ihre. Giftig ist es für Ihr Unternehmenslust trotzdem. Unbedingt ignorieren und solche Menschen meiden!

Sie wirken auf andere positiv

Eine eigene positive Ausstrahlung wirkt auf toxische Menschen geradezu magnetisch. Der Grund dafür ist ebenso einfach wie traurig: Missgunst. Negativität macht unglücklich. Deshalb können viele nicht ertragen, dass es anderen besser geht oder diese mehr erreichen. Denn fremder Erfolg ist ein permanente Angriff auf das eigene (mickrige) Selbstwertgefühl. Also versuchen sie, alles und jeden mit in den Abgrund zu ziehen, aus dem sie kommen. Lassen Sie sich Ihre positive Energie davon bloß nicht nehmen.

Auch hier hilft nur: Loslassen und den Kontakt möglichst abbrechen. Man kann die Menschen um einen herum nicht ändern, aber man kann ändern, welche Menschen um einen herum sind!

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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